ÖGB-Achitz: Jetzt liegt es an der Wirtschaft, die Investitionsanreize auch zu nützen

Überstunden teurer machen, Arbeitszeit verkürzen

Wien (OTS/ÖGB) - Inklusive SchulungsteilnehmerInnen waren Ende Oktober 411.951 Menschen ohne Job, um 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. "Auch wenn nicht nur die Arbeitslosigkeit wächst, sondern auch die Zahl der Beschäftigten steigt: die arbeitsmarktpolitische Offensive muss weitergehen. Wir brauchen mehr Investitionen und eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Arbeit", fordert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB.++++

Die Regierung hat vor einer Woche einige Punkte beschlossen, um die auf der Investitionsbremse stehenden Unternehmen wieder zu mehr Aktivität anzuspornen: "Jetzt kann man nur hoffen, dass die Wirtschaft die Gelegenheit auch nützt. Die Lage ist günstig wie nie, mit den neuen Investitionsanreizen in Kombination mit den kaum mehr vorhandenen Zinsen."

"Ausstehend ist aber die gerechtere Verteilung der vorhandenen Arbeit", sagt Achitz: "Während die einen keinen Job haben, müssen die anderen Tag für Tag Überstunden machen.“ Der ÖGB fordert, dass die Arbeitgeber einen Euro pro Überstunde in Gesundheitssystem und Arbeitsmarkt investieren müssen." Das ist nur ein möglicher Weg, um die individuelle Arbeitsbelastung zu verringern. Weitere Mosaiksteine sind kürzere Wochenarbeitszeit oder mehr Urlaub.

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