FPÖ-Kickl: Stöger mutiert immer mehr zum Totengräber der österreichischen Arbeitsmarktpolitik

„Ohne echte Reformen und ohne eine sektorale Schließung des Arbeitsmarktes wird die Arbeitslosigkeit in Österreich nicht gesenkt werden können“

Wien (OTS) - „Obwohl der Vorgänger des derzeitigen Sozialministers Stöger schon eine Fehlbesetzung war, versuchte Rudolf Hundstorfer wenigstens noch Engagement im Sozialbereich zu zeigen. Stöger hingegen negiert seit seinem Amtsantritt vollkommen die vorherrschende Rekordarbeitslosigkeit mit derzeit knapp 412.000 Menschen ohne Arbeit. Mit dieser schon pathologischen Gleichgültigkeit mutiert der Minister immer mehr zum Totengräber der österreichischen Arbeitsmarktpolitik“, sagte FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl anlässlich der heutigen Präsentation der aktuellen Rekordarbeitslosenzahlen.

"Wenn nun selbst AMS-Chef Kopf im nächsten Jahr mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit rechnet - da nach seinen Worten noch größere Mengen an Asylberechtigten auf den Arbeitsmarkt drängen werden - müsste der Sozialminister nun endlich aus seinem Ganzjahres-Winterschlaf erwachen und dementsprechende Gegenmaßnahmen setzen. Doch Stöger rüstet lieber das AMS lediglich für Ausländer und insbesondere für Asylanten auf – das scheint seine einzige politische Passion zu sein“, kritisierte Kickl.

„Auch wenn es SPÖ und ÖVP nicht mehr hören wollen: Seit August 2011 steigt in Österreich die Arbeitslosigkeit kontinuierlich an, die Stimmung bei den österreichischen Unternehmen ist schlecht und es werden von der Regierung keine nachhaltigen Strukturreformen angegangen - ohne echte Reformen und ohne eine sektorale Schließung des Arbeitsmarktes wird aber die Arbeitslosigkeit in Österreich nicht gesenkt werden können. Diese unhaltbaren Zustände sollte sich Stöger, der ‚angebliche Spezialist für quasi ohnehin alles‘, spätestens jetzt in sein politisches Stammbuch schreiben“, so der FPÖ-Sozialsprecher.

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