Projekt Patchwork

So gelingt das Miteinander in der Stieffamilie

Wien (OTS) - Knapp jede zehnte Familie in Österreich ist eine Patchworkfamilie. Die bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft bringt Vielfalt in den Alltag, sie birgt allerdings auch jede Menge Zündstoff. Schon der Start des „Unternehmens Stieffamilie“ verläuft in der Regel holprig: Der neuen Gemeinschaft geht schließlich immer eine Trennung oder Scheidung – und damit ein einschneidendes Ereignis - voraus. „Kinder und Eltern müssen von der Ursprungsfamilie Abschied nehmen“, betont Dr. Ekkart Schwaiger, Facharzt für Psychiatrie und Familientherapeut in Wien. Besonders schwierig wird es für Kinder, die immer noch hoffen, dass die Eltern wieder zusammenfinden. Hier braucht es viel Geduld und Verständnis. Hilfreich sind außerdem regelmäßige Gesprächsrunden: Alle, ganz besonders die Kinder, sollen die Möglichkeit haben, ihre Gedanken, Gefühle, Wünsche und Ängste frei auszudrücken. „Die meisten Probleme entstehen, wenn man die Dinge nicht beim Namen nennen kann“, ist die Familienberaterin Christine Bischof überzeugt.
In MEDIZIN populär erfahren Sie, was man noch tun kann, damit das Miteinander in der Patchworkfamilie gelingt.

Außerdem in der aktuellen Ausgabe:

Morbus Parkinson

Hände, Arme und Beine zittern, die Bewegungen werden langsamer, die Mimik ist eingeschränkt: Morbus Parkinson, die Krankheit der Nerven, ist zwar nach wie vor nicht heilbar, die Behandlung wurde zuletzt jedoch deutlich besser und kann sogar jahrelange Beschwerdefreiheit bringen. MEDIZIN populär informiert.

Alltagsdroge Alkohol

Das Bier zum Essen, der Magenbitter zur Verdauung, das Stamperl zum Einschlafen: Alkohol ist hierzulande allgegenwärtig, die Österreicher belegen beim Konsum europaweit einen Spitzenplatz. Ein Experte erklärt, wie schmal der Grat vom Genuss zur Sucht sein kann und erörtert neue Therapieansätze.

Hauptsache perfekt?

In unserer Gesellschaft ist Perfektionismus geradezu en vogue. Und das, obwohl er uns gehörig belastet: Wir fühlen uns getrieben und nie gut genug, der Körper reagiert mit Unwohlsein, Beziehungen laufen unrund. Lesen Sie, wie man dem Perfektionismus ein Schnippchen schlagen kann.

Fit dank Wintersport

Am Eislaufplatz seine Runden ziehen, auf Langlaufskiern die Landschaft erkunden, sich über Skihänge schwingen: Die Klassiker des Wintersports machen nicht nur Spaß, sie halten auf vielfältige Weise fit und gesund. MEDIZIN populär berichtet über die positiven Effekte von Eislaufen, Langlaufen und Skifahren.

Die aktuelle Ausgabe von MEDIZIN populär erscheint am 2. November 2016.

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Mag. Alexandra Wimmer
Redakteurin MEDIZIN populär
Tel.: (+43-1) 512 44 86
www.medizinpopulaer.at

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