Zum Inhalt springen

Korosec zu Pensionspaket Stögers: „Die Hausaufgaben wurden nicht gemacht“

Die Vorgangsweise und fehlenden Punkte der seit 29. Februar in der Koalition vereinbarten Pensionsreform werden vom Österreichischen Seniorenbund heftig kritisiert.

Wien (OTS) - Seit wenigen Tagen liegt der Begutachtungsentwurf zum vereinbarten Pensionspaket von Stöger vor. Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, beurteilt diesen kritisch: „Monatelang hat Bundesminister Stöger die Pensionsreform liegengelassen und uns hingehalten. Bis Donnerstag letzter Woche war es ihm nicht möglich, die rechtlichen Rahmenbedingungen auszuarbeiten und so das Gesetz auf den Weg zu bringen. Wir haben ihn wöchentlich auf die Fertigstellung hingewiesen. Diese Untätigkeit ist sehr ärgerlich.“

Insgesamt würden die im Gesetzesentwurf enthaltenen Maßnahmen vom Seniorenbund begrüsst werden, jedoch fehlen wichtige Punkte. Nicht enthalten sind der „Referenzpfad“ betreffend der Entwicklung der Beamtenpensionen. Dieser ist für eine Überprüfung betreffend der Pensionen des öffentlichen Dienstes wesentlich und darf nicht vernachlässigt werden. Weiter fehlt die Neuordnung der Pensionskommission. Es war eine Verkleinerung geplant, gleichzeitig sollten die Aufgabenbereiche der Kommission neu geregelt und Experten hinzugezogen werden. Korosec verweist zusätzlich nochmals auf ihre Forderung einer Pensionserhöhung um 1,3 Prozent statt 0,8 Prozent für alle bis zu einem Median-Einkommen von 1050 Euro und 1 Prozent über dieses Median-Einkommen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Evelyne Huber, MSc
Referentin für Presse und Kommunikation
Tel.: + 43 (0) 664 / 3022243
ehuber@seniorenbund.at
www.seniorenbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0002