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Asyl - Stronach/Lugar: Bewusstes Verschleiern der Identität verhindert Rückführungen

Verfestigung illegaler Asylwerber in Österreich durch Wartecamps in Nordafrika entgegenwirken

Wien (OTS) - „Fehlende Dokumente sind wieder ein Grund mehr, dass illegale Asylwerber nicht in ihre Heimatländer zurückgebracht werden können. Experten vermuten eine Strategie dahinter, dass diese Personen ihre Identität oft bewusst verschleiern, somit verweigern ihre Heimatländer die Rücknahme. Es ist nun dringend an der Zeit, dass die von uns seit Monaten geforderten Wartecamps in Nordafrika errichtet werden“, erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar und sieht Außenminister Sebastian Kurz in der Pflicht den Aufbau voranzutreiben.

„Menschen die selbst nicht an der Feststellung ihrer Identität mitwirken oder widerrechtlich behaupten minderjährig zu sein, verursachen dem Staat enorme Kosten. Daher muss die Verfestigung dieser Personen in Österreich verhindert werden. In Wartecamps in Nordafrika hätte man ausreichend Zeit um alle Formalitäten zu klären und könnte dann Menschen mit negativem Asylbescheid sofort wieder zurück ins Heimatland bringen“, erklärt Lugar im Hinblick, dass im Jahr 2015 allein in Österreich über 92.000 Illegale aufgegriffen und rund 11.000 Flüchtlinge mit negativem Asylbescheid nicht ausgewiesen werden konnten.

„Ich fordere den Innenminister, den Verteidigungsminister sowie den Außenminister auf, sich endlich an einen Tisch zu setzen und dieses Problem zu lösen. Der Dauerkonflikt und das gegenseitige Widersprechen von Behauptungen über die Medien ist nicht der richtige Weg und kostet Zeit, in der die „Illegalen“ in unserem Land mehr werden. Das gefährdet die innere Sicherheit massiv“, warnt Lugar.

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