Neues Volksblatt: "Frage des Geldes" von Harald ENGELSBERGER

Ausgabe vom 31. Oktober 2016

Linz (OTS) - Da hat man ein Leben lang gearbeitet, freut sich auf den Ruhestand und weiß genau, was man sich dann noch alles gönnen will. Und wenn es dann endlich so weit ist, reicht plötzlich das Geld nicht mehr und die Freude schlägt um in tiefe Sorge.
So geht es heutzutage vielen Rentnern, die ihren Lebensabend mit einer Mindestpension bestreiten müssen: Da ist die Miete zu zahlen, Essen gibt es auch nicht umsonst und die Enkerl möchte man ebenfalls beschenken. Aber nix da – der Staat hat schlecht vorgesorgt, die Renten sind nicht sicher.
Ein anderes Schreckensszenario: Da arbeitet man so dahin, freut sich auf die Pension und plötzlich heißt es, man muss länger arbeiten als ursprünglich geplant. Auf diesem vorgezeichneten Weg befinden sich viele derzeit noch junge Menschen.
Da wird von Pensionsreform geredet und noch lange bevor man sich geeinigt hat, ist dieser Reformplan schon wieder veraltet und überholt, weil Lebenserwartung und Pensionsantrittsalter immer weiter auseinanderdriften. Der Generationenvertrag funktioniert längst nicht mehr wie erhofft und die zwischendurch so angepriesene Privatvorsorge hat auch mehr versprochen als gehalten.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass in Zeiten steigender Lebenserwartung neue Lösungsansätze gefunden werden müssen:
Einerseits bei der Lebensarbeitszeit, andererseits bei der Finanzierung der Pensionen ...

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