FPÖ-Neubauer: Blecha und Korosec sind das Sprachrohr der rot-schwarzen Bundesregierung, keine Seniorenvertreter!

"Der Wertverlust bei Pensionen und Pflegegeld ist enorm. Wir fordern 1,3 Prozent Pensionserhöhung, 1.200 Euro Mindestpension und eine jährliche Valorisierung des Pflegegelds"

Wien (OTS) - „Ingrid Korosec und Karl Blecha nennen sich zwar Seniorenvertreter, werden diesem Anspruch aber nicht gerecht. Das hat ihr heutiger Auftritt in der ORF-‚Pressestunde‘ wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Blecha und Korosec sind lediglich das Sprachrohr der rot-schwarzen Bundesregierung. Wäre es anders, würden sie bei den Themen Pensionsanpassung und Pflege nämlich nicht dermaßen ‚herumeiern‘“, sagte NAbg. Werner Neubauer, FPÖ-Seniorensprecher und Bundesobmann des Österreichischen Seniorenrings.

„Bei einer Pension von 1.000 Euro kommen von 0,8 Prozent Pensionserhöhung letztlich nur rund 5,50 Euro mehr pro Monat tatsächlich beim Pensionisten an. Das ist ein Witz, aber ein schlechter! Und die Einmalzahlung von 100 Euro – falls sie denn überhaupt kommt – ist erstens zu wenig und zweitens nicht nachhaltig, weil sie sich nicht auf kommende Pensionsanpassungen auswirkt. Diese 100 Euro sind lediglich ein Almosen. Rund zwei Milliarden Euro – mindestens! – gibt allein der Bund 2017 für Flüchtlinge, Asylwesen und Integration aus. Bei den Senioren aber, die unser Land aufgebaut und groß gemacht haben, soll gespart werden? Das ist hochgradig ungerecht, die Senioren haben sich Besseres verdient“, betonte Neubauer. Er forderte erneut eine Erhöhung um 1,3 Prozent und die Einführung einer Mindestpension von 1.200 Euro. „Der Wertverlust bei den Pensionen betrug in den letzten zehn Jahren 20 Prozent, das darf man nicht vergessen“, erklärte Neubauer, der auch auf eine jährliche Valorisierung des Pflegegelds pochte. „Der Wertverlust beim Pflegegeld lag in den letzten zehn Jahren sogar bei rund 33 Prozent. Das ist ein Skandal“, sagte Neubauer.

Ganz und gar als Steigbügelhalter von SPÖ und ÖVP hätten sich Blecha und Korosec mit ihren Unterstellungen gegenüber FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache erwiesen. „Der ungebremste Zustrom zigtausender Migranten gefährdet selbstverständlich unser soziales Gefüge und wir müssen Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennen, ansprechen und gegensteuern, damit es eben nicht zu solchen Konflikten kommt. Das ist keine ‚Verunsicherung‘, sondern verantwortungsvolle Politik – auch und gerade im Sinne der älteren Generation“, betonte Neubauer.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002