NEOS zu "Pressestunde": Pensionen müssen endlich langfristig gesichert werden!

Gerald Loacker: „Die Tragfähigkeit des Pensionssystems für kommende Generationen spielt für die Altpolitiker überhaupt keine Rolle!"

Wien (OTS) - Die Pensionsvertreter Charlie Blecha und Ingrid Korosec pochten in der heutigen Pressestunde weiterhin auf eine deutlichere Pensionserhöhung als die für 2017 geplanten 0,8%. Auch an der Forderung für die zusätzliche Einmalzahlung von 100 Euro für alle Pensionisten und Pensionistinnen hielten sie hartnäckig fest. „Es ist beschämend, mit welch gnadenloser Klientelpolitik die beiden Altpolitiker sich ins Fernsehen trauen“, reagiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker erzürnt. „Die Tragfähigkeit des Pensionssystems für kommende Generationen spielt für sie demnach überhaupt keine Rolle. Beide Politiker beziehen eine Luxuspension aus dem alten System, die ein Mehrfaches der ASVG-Höchstpension beträgt.“

Während die Dauer des Pensionsbezuges im Jahr 1971 nur acht Jahre betrug, beträgt sie mittlerweile 22 Jahre. Das ist langfristig nicht finanzierbar. „Wer heute 20 oder 30 Jahre alt ist, wird zu viel schlechteren Bedingungen in Pension gehen als alle, die heute in Pension sind“, so Loacker. „Die politischen Anstrengungen müssen sich also darauf richten, dass die Altersversorgung auch in 40 Jahren noch gesichert ist, statt mit populistischen Geschenken wie einem zusätzlichen Hunderter auf Wählermaximierung abzuzielen.“

Abschließend fordert Loacker eine fairere Politik: „Diese würde sich gegen Pensionsprivilegien und für ein gleiches, gemeinsames Pensionssystem für alle Österreicherinnen und Österreicher einsetzen. Stattdessen treten zwei Vertreter der Klasse der Besitzenden ins Fernsehen und verlangen noch mehr Maßnahmen auf Kosten kommender Generationen.“

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