Psychoterror am Arbeitsplatz: Mobbing, Belästigung und Gewalt

Wien (OTS) - Rund sieben Prozent aller österreichischen Erwerbstätigen sind Opfer von Mobbing, Belästigung oder Gewalt. ArbeitgeberInnen dürfen nicht wegschauen: Ihre Fürsorgepflicht verlangt aktives Handeln, um Betroffene zu schützen. Betroffene sollten sich möglichst frühzeitig Unterstützung holen.++++

Unternehmenskultur, Arbeitsorganisation und ungelöste Konflikte im Betrieb spielen bei Mobbing, Belästigung und Gewalt oft eine entscheidende Rolle. Betriebe müssen daher präventiv Maßnahmen setzen, damit es erst gar nicht so weit kommt. Spezielle Führungskräfte- und Deeskalationstrainings bieten sich hier an. Die Bestellung von Mobbingbeauftragten und KonfliktlotsInnen hat sich in der Praxis bewährt. Wichtig: Mobbing, Gewalt und Belästigung sollten in Unternehmen prinzipiell als unerwünschtes Fehlverhalten thematisiert werden.

Im Fall des Falles gilt: ArbeitgeberInnen müssen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und umgehend entsprechende Maßnahmen ergreifen. Betroffene sollten Konflikte sofort ansprechen, gegebenenfalls ein Mobbingtagebuch führen und sich möglichst frühzeitig Unterstützung, zum Beispiel beim Betriebsrat, holen. „Wennʼs reicht“: nicht die Nerven verlieren und vom Arbeitsplatz flüchten. Sinnvoller ist es, sich an die Arbeiterkammer oder die ÖGB-Mobbingberatung zu wenden. Sie beraten und unterstützen Betroffene hinsichtlich der optimalen Vorgehensweise.

Magazin Gesunde Arbeit, Ausgabe 4/2016: Stopp! Mobbing, Belästigung und Gewalt

Mehr zu diesem Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe des Magazins Gesunde Arbeit, dem Fachmagazin von ÖGB und Bundesarbeitskammer zu Sicherheit und Gesundheit in der Arbeit.
Weitere Beiträge dieser Ausgabe
• Mobbing – Giftstachel im Betrieb
• Gewalt – Unternehmenskultur auf dem Prüfstand
• Wennʼs reicht, die Nerven bewahren!
• Diskriminierung: Die Gleichbehandlungsanwaltschaft stellt sich vor • Impfungen für Gesundheitspersonal
• Interview mit den Vorstandsmitgliedern der Berufsverbände der PsychologInnen, Mag.a Andrea Birbaumer (GkPP) und Dr. Christoph Kabas (BÖP)

Das Magazin Gesunde Arbeit erscheint viermal jährlich. Das Magazin kann unter www.gesundearbeit.at/magazin kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden.

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