Friedhöfe Himmelblau bieten Alternative zu Friedhofsgebühren

Wien (OTS) - In Österreich sind die Möglichkeiten der Bestattung außerhalb von Friedhöfen eingeschränkt. Verstorbene müssen bei Erdbestattungen ihre letzte Ruhe grundsätzlich auf einer offiziell als Friedhof ausgewiesenen Fläche finden. Die alte Vorschrift diente ursprünglich auch dem Schutz vor Seuchen. Durch die Einäscherung in einem Krematorium entfällt dieser Ansatz durch den Wegfall der Seuchengefahr. Hinterbliebene haben daher seit einigen Jahren in Österreich die Option, eine Urne auf einem Privatgrundstück beizusetzen oder zu Hause aufzubewahren. Der Haken: die Bewilligung ist gebührenpflichtig und an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. So müssen in Wien die Vermieter einer Urnenaufbewahrung zustimmen. Gerade die weigern sich aber oft, eine solche Zustimmung zu geben. In diesem Fall bleibt Hinterbliebenen nur die relativ teure Variante der Urnenbeisetzung in einem Grab auf einem Friedhof. Dies ändert sich nun: Das Unternehmen Friedhöfe Himmelblau bietet als Alternative europaweit anonyme Naturbestattungen an.

Die privat organisierte Verstreuung der Asche eines Verstorbenen in der freien Natur, in Flüssen und Bächen ist in Österreich verboten. Es gibt zwar die Option, Asche im Rahmen einer Naturbestattung verstreuen oder beisetzen zu lassen, dies ist aber mit erheblichen Kosten verbunden. "Auch Kunden mit beschränkten finanziellen Mitteln sollen die Möglichkeit haben, die Asche eines Verstorbenen in der Natur beisetzen zu lassen", findet Georg Haas. Er führt das private Wiener Beerdigungsinstitut Himmelblau und setzt sich seit 2012 für mehr Individualität in der Bestattungskultur ein.

Eine Beerdigung in Wien kostet mit allen Gebühren im Durchschnitt 4.500,- Euro. Die Friedhöfe Himmelblau bieten über ein Partnerunternehmen günstige, anonyme Grabstellen z. B. in Liechtenstein und der Schweiz an, wo die Asche eines Verstorbenen beigesetzt werden darf. “Es hat uns überrascht, wie hoch die Nachfrage war”, sagt Geschäftsführer Georg Haas. “Die Grundidee war es, finanziell schlechter gestellten Hinterbliebenen eine pietätvolle und vor allem eine erschwingliche Lösung anzubieten. Es hat sich aber herausgestellt, dass auch Kunden mit höherem Einkommen dankbar sind für diese Option – weil sie schlicht kein normales Grab auf einem Friedhof haben wollen oder aber die verstorbene Person sich das zu Lebzeiten so gewünscht hat“.

Mitgeschäftsführer Herwig Bichler erklärt die Rechtslage: „Wir nutzen EWR-/EU-rechtliche Möglichkeiten im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit. Dies wirkt sich zum Vorteil der Hinterbliebenen aus.“
Der Transport von Urnen ins Ausland ist – im Gegensatz zur Leichenüberführung – nicht genehmigungs- oder gebührenpflichtig. Die Kosten für Beisetzungen dieser Art bewegen sich daher auch nur im zweistelligen Bereich, 29 Euro kostet beispielsweise eine anonyme Verstreuung im Wald. Zwar gibt es für Angehörige keine Möglichkeit bei der anonymen Beisetzung anwesend zu sein, sehr wohl aber werden Wünsche hinsichtlich des genauen Ortes der Beisetzung (bei einem Baum, auf einer Wiese, auf einem Hügel etc.) berücksichtigt. Herwig Bichler begleitet den Transport der Urnen, auf Wunsch können auch Fotos und ungefähre Koordinaten der Stätte weitergegeben werden. Beerdigt muss auch nicht die gesamte Asche des Verstorbenen werden, einen Teil dürfen Hinterbliebene behalten, um sie zuhause aufzustellen. “Immer mehr Hinterbliebene entscheiden sich aber auch dafür, aus diesem Teil der Asche einen Diamanten pressen zu lassen”, weiß Haas.

Firmenprofil Friedhöfe Himmelblau

Die Friedhöfe Himmelblau GmbH wurde 2015 gegründet, um Menschen bei einem Todesfall würdevolle Leistungen zu einem guten Preis anzubieten. Die Beratungszentren für Hinterbliebene befinden sich im 10., 13. und 18. Bezirk in Wien.

Rückfragen & Kontakt:

Friedhöfe Himmelblau GmbH
Mag. Georg Haas
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01/361 2000

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