Gudenus: Justizwachbeamte - die vergessene Stützen unserer Gesellschaft

Finanzielles, personelles und ausrüstungstechnisches Aushungern sofort beenden

Wien (OTS) - Im Zuge eines Lokalaugenscheins kurz nach dem Brand in der Justizanstalt Josefstadt konnte sich Wiens FPÖ-Vizebürgermeister, Mag. Johann Gudenus einmal mehr von der großartigen, wenngleich auch gefährlichen Arbeit der Justizwachbeamten überzeugen. „Was die Frauen und Männer in unseren Gefängnissen leisten, ist ein bewundernswerter Beitrag für unsere Gesellschaft!“ Allerdings ist sowohl die Wiener Landes- wie auch die Bundesregierung aufs Schärfste zu kritisieren. Einerseits herrscht ein massiver Personalnotstand, andererseits ein drastischer Mangel in puncto Ausrüstung. Nicht zuletzt wird die Justizwache nach wie vor finanziell ausgehungert. Kommt es nun zu Zwischenfällen, stehen in erster Linie immer die Beamten, die bei der Ausübung ihres Berufs ihre Gesundheit – teils sogar ihr Leben – riskieren, im Kreuzfeuer. „Hier passiert offenbar eine Opfer-Täter-Umkehr“, ärgert sich Gudenus und ergänzt: „Man darf nicht vergessen, dass die meisten Insassen nicht wegen Wattebäuschchenwerfens einsitzen, sondern weil sie gegen Gesetze verstoßen haben und alles andere als liebe Menschen sind.“

Der Freiheitliche fordert die Verantwortlichen im Justiz- sowie Innenministerium auf, die Beamten, die Tag für Tag ihr Leben aufs Spiel setzen, endlich ernst zu nehmen und sich auch den bestehenden Missständen anzunehmen. Zumindest eine adäquate Ausrüstung sowie ein gesundes Maß an Rechtssicherheit müssen vorhanden sein. „Wieder einmal ist für jene eigenen Leute, die Kriminelle, und hier zum größten Teil Nicht-Österreicher, in Schach halten kein Geld vorhanden, während den Häftlingen sofort eine Armada an von NGOs gestellten Anwälten zur Verfügung steht. Das Justizministerium darf nicht mit der Sicherheit der Beamten spielen. Leider besteht der Eindruck, das Wohl der Verbrecher läge mehr am Herzen als die Gesundheit der Exekutivbeamten“, so Gudenus.

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