APA-Science Dossier: Wenn Migration auf Forschung trifft

Daten, Fakten und objektive Integrationsindikatoren statt „Alltagswissen“ - APA-Science Dossier über Migrationsforschung

Wien (OTS) - Sind es wirklich Flüchtlings-"Ströme" und -"Wellen", die über Österreich hereinbrechen, oder ist die derzeitige Migrationsbewegung am Ende gar nicht so krisenhaft und furchterregend, wie es die politische und mediale Rhetorik dieser Tage vielfach suggeriert? Der wissenschaftliche Diskurs zum Thema Migration hat deutlich an Schlagzahl zugelegt, mit einer Botschaft, die hervorsticht: Flüchtlingskrisen sind nichts Neues in Österreich.

So außergewöhnlich das Jahr 2015 mit 90.000 Asylanträgen gewesen sein mag, in den vergangenen Jahrzehnten hat Österreich im Gefolge der Ungarnkrise 1956/57 oder des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren schon des Öfteren größere Flüchtlingskrisen bewältigt. Migrationsforscher sehen nun vor allem darin Bedarf, Daten zu sammeln und zum Beispiel objektive Integrationsindikatoren über längere Zeiträume zu vergleichen. Ziel ist es auch, subjektivem "Alltagswissen" mit wissenschaftlicher Evidenz zu begegnen.

Im aktuellen APA-Science Dossier kommen Experten wie Heinz Faßmann, Vizerektor für Forschung und Internationales an der Universität Wien und Obmann der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW; der Demograph Wolfgang Lutz; Vedran Dzihic vom Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) oder der Kommunikationswissenschafter Fritz Hausjell zu Wort. Ein Lokalaugenschein an einer Volksschule in Ottakring, Fallbeispiele zu Migrationsforschung im ländlichen Raum oder ein Feature über die Rolle der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext Migration eröffnen zusätzliche Perspektiven.

Das gesamte Dossier finden Sie auf APA-Science unter: http://science.apa.at/dossier/migration.

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