FP-Matiasek: Equal-Pay-Day in Wien macht Ungleichstellung der Frauen wieder deutlich

Vor allem Ältere und Alleinstehende sind von Armut betroffen

Wien (OTS) - Ab heute arbeiten die Wienerinnen de facto gratis, ärgert sich die 2. Landtagspräsidentin und Frauensprecherin der FPÖ-Wien Veronika Matiasek: „Dieser Umstand macht deutlich, dass sämtliche Versuche der Gleichmachung und Vergenderisierung den Frauen in der Gesellschaft schlicht nichts bringen. In der Realität sind Frauen immer noch benachteiligt!“ Matiasek verlangt von der Stadtregierung, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen. Dabei reichen aber weder Quotenregelungen, die „Töchter“ in der Bundeshymne noch die Einführung des Binnen-I. Es müssen endlich gesetzliche Voraussetzungen geschaffen werden, durch die eine Angleichung des Lohnniveaus sichergestellt werden kann.

Matiasek erinnert daran, dass vor allem alte und alleinstehende Frauen massiv von Armut bedroht sind. „Es wäre weit vernünftiger, die Energie, die in Gender-Kampagnen fließen, in solche zu stecken, die Frauen auf die Notwendigkeit von Altersvorsorge hinweisen.“ Außerdem muss endlich daran gearbeitet werden, dass sowohl Karenz- wie auch Pflegezeiten den Pensionsjahren angerechnet werden. „Sämtliche Regierungsparteien – SPÖ, ÖVP und Grüne – bejammern Jahr für Jahr die monetäre Ungleichbehandlung von Frauen, effektiv ändern tun sie, die es könnten, jedoch nichts“, ist Matiasek enttäuscht. (Schluss)

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