Lopatka: Das Kreuz gehört ins Klassenzimmer

ÖVP-Klubobmann erteilt Forderung von Bildungsministerin Hammerschmid Absage

Wien (OTS) - Eine klare Absage erteilt ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka der Forderung von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, den Schulen die autonome Entscheidung über das Aufhängen von Kreuzen in Klassenzimmern zu überlassen. Lopatka: "Das Kreuz gehört ins Klassenzimmer."

"Wir dürfen uns nicht verunsichern lassen, weil es viele Menschen bei uns aus anderen Kulturkreisen gibt. Wir müssen zu unseren Werten stehen. Dazu gehört auch das Symbol des Kreuzes, das auch ein kulturelles und nicht nur ein religiöses Symbol ist", so der ÖVP-Klubobmann. Darum habe er das Thema neben der Flüchtlingsfrage auch bei der zweitägigen Klubobleute-Tagung kommende Woche in der Steiermark auf die Tagesordnung gesetzt.

Hammerschmid hatte zuletzt zu diesem Thema wörtlich gesagt: "Meine Haltung ist, wie auch bei vielen anderen Themen, das sollen die Schulstandorte vor Ort auch für sich definieren, wie sie das haben wollen, das wird in ländlichen Regionen ganz anders aussehen wie im städtischen Bereich." Lopatka betont dazu: "Die Gesetzeslage, wie sie jetzt ist, ist gut. Ich kenne übrigens keine Umfrage, in der sich die Bevölkerung mehrheitlich gegen das Kreuz in der Schule ausspricht. Im Gegenteil. Hingegen sind 79 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher laut der aktuellen OGM-Umfrage für ein Burkaverbot. Dafür sollte sich auch die SPÖ stark machen."
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