Pittermann: Pflege - Pensionistenverband fordert bundesweit einheitliches Schonvermögen von 15.000 Euro

Höhe des Schonvermögens von Pflegeheim-BewohnerInnen schwankt österreichweit zwischen 4.000 und über 12.000 Euro – PVÖ fordert Ende der Ungleichbehandlung

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) fordert, dass das Schonvermögen – also jener Vermögenswert eines Pflegebedürftigen, der von der Verwertung durch das Pflegeheim ausgenommen ist – in Österreich bundesweit auf den einheitlichen Betrag von 15.000 Euro angehoben wird. ****

Dr. Elisabeth Pittermann, Gesundheitssprecherin des Pensionistenverbandes (PVÖ) dazu: „Derzeit ist die Höhe des Schonvermögens Ländersache! Dadurch ist eine unglaubliche Ungleichbehandlung in unserem Land entstanden. Denn während PflegeheimbewohnerInnen in Niederösterreich einen finanziellen Polster von 12.209,85 Euro behalten dürfen, sind es z.B. in Wien nur 4.000 Euro. Das ist unfair, widerspricht klar dem Gleichheitsgrundsatz und ist nicht logisch argumentierbar! Hier braucht es eine bundesweit einheitliche Lösung! Der Pensionistenverband Österreichs fordert daher ein bundesweit gleiches Schonvermögen in der Höhe von 15.000 Euro!“ Weiters steht für den Pensionistenverband fest, dass es keinen Rückgriff auf Eigentumswohnungen oder beruflich notwendiges Eigentum (z.B. Wirtschaftsgebäude) geben darf. "Pflegebedürftigkeit darf in Zukunf nicht mehr als Teil der Sozialhilfe gesehen werden. Sie ist ebenso ein Risiko wie Krankheit und muss auch so behandelt werden", so Dr. Pittermann abschließend. (Schluss)

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