ÖVP-Schmidt kritisiert Eisenbahngesellschaften: "Tricks der alten Monopolisten"

Neue Statistikvorschrift soll Machenschaften der Bahnnetzbetreiber sichtbar machen

Brüssel, 26. Oktober 2016 (ÖVP-PD) Die "Tricks der alten Monopolisten" kritisiert die Verkehrssprecherin der ÖVP im Europäischen Parlament, Claudia Schmidt. Ihre Kritik richtet
sich gegen die ehemals staatlichen Eisenbahngesellschaften,
die mit EU-Geldern die innerstaatlichen Zugleitsysteme
ausbauen, aber dabei die Grenzregionen vernachlässigen.

"Manche Staatsbahnen verwenden EU-Fördergelder, um sich de facto gegen Europa und gegen Wettbewerb zu verbarrikadieren.
Das ist unehrlich und unglaublich dreist", so Schmidt.

"Wir wollen den Bahnnetzbetreibern die Tricksereien
austreiben", so Schmidt nach der Abstimmung des EU-Parlaments
über die neue Eisenbahnstatistik-Verordnung, mit der solche Machenschaften sichtbar gemacht werden sollen. "Mit
detaillierteren, zeitnäher übermittelten und öffentlich zugänglichen Daten wird es in Zukunft möglich sein, dies
früher zu erkennen und dem entgegenzuwirken", betonte die Europaabgeordnete.

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