Rückkehr an CETA-Verhandlungstisch

Greenpeace fordert von Bundeskanzler Kern, Nachverhandlung von CETA wieder aufzunehmen

Brüssel/Wien (OTS) - Angesichts des fortdauernden Widerstandes der Wallonie gegen CETA fordert Greenpeace von Bundeskanzler Christian Kern an den CETA-Verhandlungstisch zurückzukehren. Laut dem flämischen Ministerpräsident Geert Bourgeois ist eine Unterzeichnung von CETA durch die belgische Zentralregierung weiterhin nicht möglich.

Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit: „Wegen der absehbaren Verschiebung des EU-Kanada-Gipfels werden die Verhandlungen der Wallonen mit der EU-Kommission und Kanada voraussichtlich noch einige Zeit weitergehen. Die österreichische Bundesregierung muss die wallonischen Bemühungen für ein Abkommen ohne Giftzähne unterstützen. Das ist die letzte Chance für alle, die CETA wollen!“ Bundeskanzler Kern hatte trotz der sogenannten „Zusatzerklärung“ Bedenken gegenüber dem CETA-Abkommen geäußert. Egit: „Kanzler Kern muss jetzt die Chance nützen, substanzielle Verbesserungen zu erreichen und dem Abkommen die Giftzähne ziehen.“

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