Haubner zu Arbeitszeit: Flexible Arbeit ist sichere Arbeit

Flexible Strukturen müssen gesetzlich verankert werden – Arbeitszeitverkürzung verteuert Arbeit,verhindert Beschäftigung – Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit

Wien (OTS) - „Angesichts der anhaltenden Arbeitslosigkeit halte ich es für fahrlässig eine Verkürzung der Arbeitszeit zu verlangen. Dadurch wird Arbeit weiter verteuert und somit Arbeitsplätze vernichtet. Das belegen jene Länder wie z.B. Frankreich, die eine gesetzliche Verkürzung der Arbeitszeit vorgenommen haben und jetzt angesichts der negativen Folgen versuchen, diese wieder zurückzunehmen. Wir müssen uns darauf konzentrieren Arbeitsplätze zu schaffen und das machen nun einmal die Unternehmer“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner in Richtung ÖGB.

Der Ruf nach flexibleren Strukturen ist sicher keine Erfindung der Arbeitgeber-Vertreter sondern orientiert sich an internationalen Entwicklungen. „Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, dann müssen wir flexibler werden. Durch eine Verkürzung der Arbeitszeit wird Arbeit noch teurer, was in weiterer Folge Beschäftigung verhindert und das trifft dann vor allem den personalintensiven Mittelstand. Das wäre ein klarer Wettbewerbsnachteil“, so Haubner. Flexibilität müsse für alle im Gesetz verankert werden. Dabei ginge es nicht um Kürzungen der Zuschläge, aber um mehr Beweglichkeit was individuelle betriebliche Lösungen anbelangt. „Flexible Arbeitszeiten müssen für alle möglich sein, deshalb wollen wir eine direkte Verankerung im Gesetz. Davon profitieren Arbeitgeber und Arbeitnhehmer“, betont Haubner.

Abschließend hält Haubner noch einmal fest:
„Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet nicht Mehrarbeit sondern eine bessere Verteilung von Arbeit. Es wird dann gearbeitet, wenn Arbeit anfällt."

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