FSG-Wien-Jugend: Wirtschaft muss mehr Lehrstellen schaffen

Bei der Ausbildungspflicht ist mehr Engagement der ArbeitgeberInnen gefragt

Wien (OTS) - „Bei der Umsetzung der Ausbildungspflicht ist mehr Engagement der ArbeitgeberInnen gefragt“, fordert die Vorsitzende der FSG-Wien-Jugend, Carina Köpf. Derzeit suchen in Wien 2.935 Jugendliche eine Lehrstelle, die ArbeitgeberInnen bieten aber nur 448 Ausbildungsplätze an. Köpf: „Die Wiener Wirtschaft fordert ständig Fachkräfte und trägt nur sehr wenig dazu bei, dass den Jugendlichen eine gute Grundlage für ihr weiteres Leben ermöglicht wird.“++++

„Es ist schon eine alte Leier, die ArbeitgeberInnen jammern ständig und schieben sogar die Ausbildung der Jugendlichen auf die öffentliche Hand ab. Das darf so nicht bleiben“, stellt Köpf fest. Sie fordert die sofortige Schaffung eines Ausbildungsfonds. Weiteres sollen im Zuge von Berufsbildungsangeboten an Schulen die Jugendlichen auf ihren Wunschberuf vorbereitet werden. „Wir wollen nicht, dass frustrierte ArbeitnehmerInnen ,herangezüchtet‘ werden, nur damit sie eine Ausbildung gemacht haben“, argumentiert Köpf.

Aber selbst eine gute Ausbildung bringe nichts, wenn es insgesamt zu wenige Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Die FSG-Wien-Vorsitzende fordert daher eine sofortige Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn-und Gehaltsausgleich. Köpf: „Gut ausgebildete und ausgeruhte ArbeitnehmerInnen leisten mehr. Das sollten auch die ArbeitgeberInnen endlich kapieren.“

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