(Un)begrenzte (Un)möglichkeiten im Gesundheitswesen

IIR Think Digital Health, 19. - 20. Oktober 2016

Wien (OTS) - Wenn die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten genannt werden kann, dann darf man von Österreich mit gutem Recht vom Land der begrenzten Unmöglichkeiten sprechen. Eine dieser Unmöglichkeiten ist im österreichischen Gesundheitswesen gut verankert. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass dutzende gute und zielführende digitale Assistenzsysteme nach der jeweiligen Projektphase sanft entschlummern. 

Innovationen gibt es

Der mit Sensoren ausgestattete Schuh für den richtigen Bewegungsablauf in der Rehabilitation (auch für zu Hause), die bild- und videogestützte Kommunikation zwischen Ärzten und mit Patienten über sichere Kanäle ohne physische Anwesenheit, das Erfassen von Vitaldaten für Senioren, die Diabetes App MySugr und viele mehr: All das ist in Österreich möglich – die Implementierung ist quasi unmöglich. Welchen Anreiz hat schließlich der Arzt digitaler (und damit effizienter) zu arbeiten, wenn er nur für den physischen Kontakt honoriert wird? Wie finanzieren sich Rehabilitationseinrichtungen, wenn die Reha zu einem großen Teil zu Hause durchgeführt werden könnte? Wo in der österreichischen medizinischen Versorgung besteht Interesse am umfänglichen Wohlergehen des Patienten? 

Patientenwohl und Systemerhalt

Wer das Wort vom Patientenwohl im Munde führt denkt im 21. Jahrhundert digital. Denn die Entwickler all dieser Anwendungen stellen den Patienten in den Mittelpunkt und haben gerade deswegen im österreichischen Gesundheitswesen kaum eine Chance. Für unbegrenzte Möglichkeiten ist man daher auch anderswo bekannt.

IIR Think Digital Health

Die Fachkonferenz zur digitalen Entlastung für Gesundheitsdienste, Ärzte, Rehabilitation und Pflege fand von 19. bis 20. Oktober 2016 im Hotel Vienna South – Hilton Garden Inn statt.

Impressionen und Rückblick unter www.iir.at/digitalhealth-rb

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