Blecha: Pensionskosten weit unter den Prognosen

Pensionisten-Hunderter muss kommen!

Wien (OTS) - „All die apokalyptischen Prophezeiungen diverser sogenannter Pensionsexperten über die Pensionskosten waren falsch. Sie sind nicht eingetreten und werden nicht eintreten!“, erklärte Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha heute.

Zuletzt sind im Pensionsbudget über eine halbe Milliarde Euro übriggeblieben. Laut kolportierten Zahlen der Pensionskommission werden die prognostizierten Kosten von 2017 bis 2020 Jahr für Jahr rund 800 Millionen Euro niedriger sein als erwartet! Blecha: „Die längst in Kraft befindlichen Reformmaßnahmen zeigen Wirkung und das sollte jetzt auch von allen anerkannt werden!“, so der Pensionistenverbands-Präsident.

Pensionisten-Hunderter muss kommen Zur aktuellen Debatte über die Pensionsanpassung für das kommende Jahr erneuerte Blecha: „Die statistischen 0,8 Prozent sind die Basis, aber zu wenig. Unsere berechtigte Forderung nach einer zusätzlichen 100 Euro-Einmalzahlung habe ich bereits im August erhoben. Genug Zeit für den Finanzminister das zu budgetieren. Das Geld dafür ist jedenfalls da und kann kaum sinnvoller investiert werden. Denn erstens sind die 100 Euro eine soziale Notwendigkeit, da die 0,8 Prozent Pensionspassung niemals die tatsächlichen Kostensteigerungen für Wohnen, Einkauf, Pflegeleistungen, Gebühren etc. abdecken und zweitens, fließt das Geld wieder direkt in den Inlandskonsum! Das kurbelt die Wirtschaft an, sichert und schafft Arbeitsplätze und erhöht damit auch die Steuereinnahmen. Ein wichtiger konjunktureller Impuls und das müsste doch ganz im Sinne des Finanzministers sein, der auch zu seinem in der Pressestunde gegebenen Wort stehen muss“, so Blecha, der abschließend klarstellt: „Der Pensionisten-Hunderter muss kommen!“

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