Bayr zum Tag der Vereinten Nationen: Auswahlprozess für UN-GeneralsekretärIn transparenter gestalten

„1 for 7 Billion Kampagne“ muss weiter arbeiten

Wien (OTS/SK) - „Das Auswahlverfahren, durch welches Antonio Guterres zum künftigen UN-Generalsekretär werden wird, ist ein wenig transparenter gewesen, als die bisherigen. Da geht aber noch viel mehr“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, weitere Demokratisierungsschritte im Bestellmodus für den Spitzenposten bei den Vereinten Nationen anlässlich des Internationalen Tages der VN am 24. Oktober. ****

Die Kampagne „1 for 7 Billion“ ist ein Zusammenschluss von über 750 Organisationen, die sich für mehr Transparenz im Prozess eingesetzt und konkrete Vorschläge unterbreitet hat. „Transparenz für alle UN-Mitgliedstaaten über die Kriterien und den Auswahlprozess, Transparenz für die Zivilgesellschaft, die Öffentlichkeit und Medien und die Förderung der Geschlechterparität sind die wichtigsten Forderungen der Kampagne. Leider wurden sie im jüngsten Auswahlverfahren nicht zur Gänze erfüllt“, bedauert die Nationalratsabgeordnete, die die Kampagne „1 for 7 Billion“ unterstützt hat.

„Die Vereinten Nationen sind der Schauplatz des Multilateralismus. Der neue Generalsekretär spielt eine extrem wichtige Rolle in der Lösung zentraler globaler Herausforderungen, wie Klimaerwärmung, das Ende gewaltsamer Konflikte oder die Umsetzung der Zukunftsagenda, der Agenda 2030. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass diese Person in einem transparenten und demokratischen Prozess gewählt wird. Bis zur nächsten Wahl in fünf Jahren gibt es also weiter viel zu tun. Es steht die Legitimation der Vereinten Nationen am Spiel“, mahnt Bayr. (Schluss) sc/mp

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