Edlinger:100 Euro zusätzliche Einmalzahlung für Pensionisten ist soziale Notwendigkeit!

Kosten für täglichen Einkauf und Wohnen steigen - Junktim von Schelling mit Pensionsreform zurückgewiesen

Wien (OTS) - „Österreichs PensionistInnen brauchen eine Teuerungsabgeltung! Die 0,8 Prozent Pensionsanpassung mag zwar statistisch korrekt sein – aber sie gleicht nicht einmal annähernd die Kostensteigerungen bei den täglichen Ausgaben wie Einkäufe, Wohnen, Pflege, Gebühren, Energie etc. aus, die Österreichs PensionistInnen täglich spüren. Denn diese liegen weit über den 0,8 Prozent, die nur deshalb so niedrig sind, weil hier z.B. starke Preissenkungen bei Flachbildfernsehern, Autos und Urlauben etc. miteingerechnet sind. Aber wer kauft sich wöchentlich ein Auto, einen Fernseher oder kann sich einen Urlaub leisten?“, kritisiert der Vizepräsident des PVÖ und Landespräsident des PVÖ Wien, Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger. ****

„Laut aktuellen Zahlen sind die Kosten für Wohnen in den letzten fünf Jahren um 13,1 Prozent gestiegen. Alleine im letzten Monat haben sich die privaten Mietpreise um 3,3 Prozent verteuert! Auch die Kosten für den täglichen Einkauf, für Pflegeleistungen, bei den Gebühren und für Energie sind deutlich stärker als um nur 0,8 Prozent gestiegen. Für nächstes Jahr werden sogar noch weitere Kostensteigerungen prognostiziert. Die Österreichische Nationalbank erwartet, dass die durchschnittliche Inflation 2017 auf 1,5 Prozent steigen wird“, so Edlinger, der klarstellt: „Die geplante Pensionsanpassung in der Höhe von nur 0,8 Prozent im kommenden Jahr ist daher zu gering. Die Forderung nach der Einmalzahlung ist daher keineswegs – wie von Finanzminister Schelling behauptet – parteitaktisch begründet, sondern schlichtweg eine soziale Notwendigkeit. Der PVÖ wird daher weiterhin mit aller Kraft für die Umsetzung dieser zusätzlichen Einmalleistung eintreten!“

Edlinger an Schelling: Budgetmittel für Pensionisten-Hunderter vorhanden

„Allein im vergangenen Jahr ist der Zuschuss aus dem Budget für die Pensionen um eine halbe Milliarde (!) niedriger gewesen als im Budgetplan angenommen. Die für die einmalige, steuer- und abgabenfreie Zahlung von 100 Euro für jede Pensionistin bzw. Pensionisten würde dagegen nur maximal 200 Millionen erfordern. Ein Betrag der für das Budget durchaus verkraftbar wäre, nicht zuletzt auch deshalb, weil davon ein großer Teil wieder in den Staatshaushalt zurückfließen würde. Die Forderung des PVÖ bleibt deshalb uneingeschränkt aufrecht: Schluss mit der Panikmache seitens der ÖVP über die Pensionen! Her mit dem zusätzlichen Hunderter für die PensionistInnen – Und zwar ohne Wenn und Aber“, schloss Edlinger. (Schluss)

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