• 19.10.2016, 11:39:09
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VVO und VKI: Senioren Unfallgruppe Nummer 1

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8212 Im Bild
v.l.n.r.: Dr. Wolfram Littich (VVO-Vize-Präsident), Dr. Josef
Kubitschek (VKI-Geschäftsführer) und Prof. Dr. Louis
Norman-Audenhove (VVO-Generalsekretär)

Wien (OTS) - Die Lebenserwartung von Menschen in Österreich steigt
durchschnittlich pro Jahr um drei Monate, im Jahr 2030 wird jeder
dritte Österreicher älter als sechzig Jahre alt sein. Schon jetzt
gelten Senioren als Unfallopfer Nummer 1, alle fünf Stunden endet ein
Unfall in der Generation 65+ sogar tödlich. Welcher
Versicherungsschutz besonders relevant ist und mit welchen Maßnahmen
Senioren unterschiedlichen Gefahrensituationen im Alltag vorbeugen
können, zeigen der VVO und VKI im aktuellen „KONSUMENT Spezial“.

Allgemein werden den jüngeren Bevölkerungsgruppen mehr
Risikobereitschaft, Abenteuerlust und Unbedachtheit zugeschrieben,
aber in Wahrheit sind es die Senioren, die das höchste Unfallrisiko
tragen: „Im Durchschnitt verunglückt in Österreich alle sechs Minuten
ein Mensch über 65 Jahre“, erklärt Dr. Wolfram Littich, Allianz-Chef
und Vize-Präsident des Versicherungsverbandes VVO.
Dabei handelt es sich bei rund 85 Prozent aller Unfälle um Stürze.
Zwischen 2001 und 2011 stieg die Zahl der Senioren, die nach einem
Unfall in stationärer Behandlung landeten, von 70.000 pro Jahr auf
90.000 pro Jahr. Auch die Gefahr durch Brände ist besonders für
Senioren sehr hoch, beträgt doch das durchschnittliche Alter von
Brandtoten 62 Jahre. Im Straßenverkehr spiegelt sich dieser Umstand
ebenso wider: Mehr als die Hälfte aller 2013 getöteten Radfahrer und
Fußgänger waren Menschen über 65 Jahre.

KONSUMENT Spezial klärt über Risiken und Prävention auf

Es müssen aber nicht gleich die großen Katastrophen sein – auch die
vielen kleinen „Hoppalas“ im Alltag können das Leben unerwartet
schwer machen. Umso wichtiger ist es, die Wahrscheinlichkeit von
Unfällen und Schäden durch Präventionsmaßnahmen von vornherein zu
minimieren. Das aktuelle KONSUMENT Spezial informiert darüber, wo im
Alltag Hürden und Gefahren für Menschen höheren Alters lauern – in
den eigenen vier Wänden, in Haus und Garten, im Bereich Mobilität,
bei Gesundheit, Bewegung und Ernährung wie auch bei rechtlicher und
finanzieller Vorsorge. „Ein besonderes Anliegen ist es, aufzuzeigen,
wie Menschen höheren Alters möglichst unfallfrei durchs Leben kommen
und wie Gefahrensituationen effektiv vorgebeugt werden kann“, so Dr.
Josef Kubitschek, Geschäftsführer des Vereins für
Konsumenteninformation (VKI).

Pflegebedarf und Absicherung von Hinterbliebenen im Fokus

Auf der Versicherungsseite gibt es, so wie bei allen anderen
Altersstufen auch, Schadenvorsorge in unterschiedlichen Dimensionen,
wie etwa durch Haftpflicht- und Haushaltsversicherung sowie
Unfallversicherung. Für Senioren sei insbesondere Pflegevorsorge
relevant, wie Littich ausführt: „Das Risiko, selbst ein Pflegefall zu
werden, wird immer noch dramatisch unterschätzt. Viele Menschen
erkennen den Bedarf erst, wenn ihre Eltern pflegebedürftig sind.“

Das KONSUMENT Spezial wird der Oktoberausgabe des Testmagazins
KONSUMENT beigelegt, und ist ab sofort auch auf der Homepage des VVO
(www.vvo.at) im Shop-Bereich sowie auf
www.konsument.at/sicheraltwerden112016 zu finden und downloadbar.
Als Download steht das KONSUMENT Spezial zudem in englischer,
kroatischer, serbischer, und türkischer Sprache zur Verfügung.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8212

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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