FPÖ-Neubauer: Kreditvergabe an ukrainische Atomlobby ist reinste Harakiri-Aktion

"Dieses Vorhaben bekräftigt die Forderung nach einem Ausstieg aus EURATOM"

Wien (OTS) - „Laut Medienberichten haben Experten aufgedeckt, dass ein EURATOM-Kredit von rund 600 Millionen Euro an die Ukraine nicht, wie vorgesehen, für Sicherheitsmaßnahmen, sondern für eine Laufzeitverlängerung für Schrottreaktoren verwendet werden soll. Wer es noch immer nicht begriffen hat, dass wir den Atomausstieg fördern müssen und nicht AKW-Ausbauten und Schrottreaktoren, die uns womöglich demnächst um die Ohren fliegen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen“, so heute der freiheitliche Anti-AKW-Sprecher NAbg. Werner Neubauer. Allein die Tatsache, dass die Ukraine heute, nach dreißig Jahren, immer noch an den Folgeschäden von Tschernobyl laboriere, spreche Bände. „Zudem ist mir schleierhaft, warum mit EU-Geld irgendwelche Projekte außerhalb der EU gefördert werden sollen. Wenn das möglich ist, dann muss auch der einseitige Ausstieg aus EURATOM bei gleichzeitigem Verbleib in der EU möglich sein. In jedem Fall zeichnet sich hiermit einmal mehr ab, dass das der richtige Weg für Österreich ist“, sagte Neubauer.

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