FSG-NÖ-Bundesrat René Pfister: NÖAAB gegen Solidarität und Gemeinwesen

Neue Vorschläge des NÖAAB offenbaren einmal mehr arbeitnehmerfeindliches Gedankengut

Wien (OTS/FSG) - Der NÖAAB macht eine Pressekonferenz zur AK Niederösterreich und man könnte meinen, dabei ginge es auch um ArbeitnehmerInneninteressen einer solidarischen Interessensgemeinschaft. Aber weit gefehlt. Die Gemeinschaft hat laut NÖAAB ausgedient, zukünftig soll, wenn es nach dem NÖAAB und seinen Arbeitgeberfreunden geht, das Ego im Mittelpunkt stehen. Nicht mehr das Gemeinsame steht im Vordergrund, sondern egoistische Einzelinteressen.

FSG-NÖ-Landesvorsitzender Bundesrat René Pfister dazu: „Was Kollegin Sandra Kern als neue Errungenschaften vorstellt, ist die Abkehr von der Solidargemeinschaft. Der Einzelne soll zur Leistungsmaschine erzogen werden und soll sich als Einzelner mit seinen Interessen bei seinem Dienstgeber durchsetzen. Wer solche Vorschläge macht, zeigt damit nur, dass er/sie keine Ahnung von gewerkschaftlicher ArbeitnehmerInnenvertretung hat.“

Dass der NÖAAB als Teilorganisation der ÖVP solche Vorschläge macht, verwundert auch nicht. Eines seiner prominentesten Mitglieder, Wolfgang Sobotka, findet ja auch, dass Arbeit durchaus mit Euro 2,50 pro Stunde ausreichend entlohnt ist. Aus all dem wird ein Menschen-und Gesellschaftsbild erkennbar, das immer mehr an das späte 19. Jahrhundert erinnert. Die FSG NÖ steht für einen solchen Abbau von Kollektivverträgen und Gemeinwohlinteressen nicht zur Verfügung.

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