Industrie: KöSt-Senkung wäre wichtiges Standortsignal für mehr Arbeitsplätze

IV-GS Neumayer: Österreichische Steuer- und Abgabenquote unter den höchsten der EU – Senkung der KöSt hätte langfristig sehr positive Effekte – Auch kurzfristige Maßnahmen setzen

Wien (OTS/PdI) - „Eine Absenkung der Körperschaftssteuer von 25 auf 20 Prozent, wie aktuell seitens des Bundesministeriums für Finanzen vorgeschlagen, wäre ein wichtiges Standortsignal für mehr Arbeitsplätze und Wachstum und damit die absolut richtige Maßnahme angesichts der steigenden Arbeitslosenzahlen“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer heute, Montag. Zumal schon seit längerer Zeit der Handlungsbedarf im Bereich der Steuern überfällig sei, wie Neumayer ausführte: „Die Steuern- und Abgabenquote in Österreich ist nach wie vor eine der höchsten der gesamten EU. Seit der Absenkung des Körperschaftssteuersatzes auf 25 Prozent im Jahr 2005 hat es keine derart standortrelevanten Maßnahmen mehr gegeben. Nun wäre die Chance da, den Ball aufzunehmen und gezielte Schritte in Richtung einer Senkung des Körperschaftsteuersatzes zu setzen.“

Die Körperschaftsteuer sei der wichtigste und zentralste Bestandteil des Steuersystems, wenn es um die Auswirkungen auf Wachstum und Standortattraktivität gehe. „Nach Jahren des standortpolitischen Sinkfluges könnte Österreich mit einer KöSt-Senkung als Standort wieder wettbewerbsfähiger werden“, so der IV-Generalsekretär. Damit könne es heimischen Unternehmen leichter gelingen, bestehende Arbeitsplätze abzusichern, bzw. neue zu schaffen. „Die KöSt-Senkung wäre hier auch am stärksten langfristig wirksam“, so Neumayer, denn „eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes wäre auch ein wichtiger Impuls für Investitionen sowie Forschungsaktivitäten. Angesichts der schwierigen Arbeitsmarktsituation sollten wir aber auch auf kurzfristigere Maßnahmen zur Förderung von Investitionen, wie z.B. den Investitionsfreibetrag, nicht vergessen“, so Neumayer.

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