Haubner: Senkung der Körperschaftsteuer wäre wichtiger Schritt

Senkung der KöSt als langjährige Wirtschaftsbund-Forderung – Müssen Abgabenlast senken – So schaffen wir finanzielle Spielräume für Investitionen und Arbeitsplätze

Wien (OTS) - „Österreich ist ein Hochsteuerland. Statt laut über neue Steuern nachzudenken müssen wir unsere Kraft dahingehend investieren, die Steuerlast zu senken. Denn wir wissen, es ist der Mittelstand, und insbesondere der unternehmerische Mittelstand, der jetzt schon über Gebühr zur Kasse gebeten wird. Das muss sich ändern. Eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 25 Prozent auf 20 Prozent wäre hier eine wichtige Maßnahme“, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner die Idee aus dem Finanzministerium die Körperschaftsteuer zu senken.

Man müsse sich an anderen erfolgreichen Volkswirtschaften ein Beispiel nehmen. „Unser Nachbar Deutschland z.B. hat einen Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent. Nur wenn wir den Belastungsrucksack deutlich leichter machen, schaffen wir damit Spielräume für Investitionen, Wachstum und somit neue Arbeitsplätze“, betont Haubner.

Der Wirtschaftsbund-General warnt auch davor neue Steuern ins Spiel zu bringen. „Maschinensteuer, Vermögenssteuer, usw. das geht alles in die falsche Richtung. Wir liegen mit einer Abgabenquote von über 44 Prozent bereits weit über dem EU-Durchschnitt. Das schadet Österreich. Unser Ziel muss es sein langfristig unter 40 Prozent zu kommen. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und den Standort stärken und Arbeitsplätze sichern und schaffen“, so Haubner, der abschließend betont: „Wir geben mehr aus als wir einnehmen. Da müssen wir ansetzen und unsere Systeme reformieren statt nach neuen Steuern zu rufen. Wir müssen die Betriebe entlasten. Eine Senkung der Körperschaftsteuer wäre hier ein wichtiger erster Schritt“.

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