ORF III am Dienstag: TV-Premiere „Das große Museum”, „Kultur Heute Spezial” anlässlich 125 Jahre Kunsthistorisches Museum

Außerdem: „Was schätzen Sie…?”, „Lebensraum Nationalbibliothek” und Klimt in „Mythos Geschichte”, „Ihr werdet euch noch wundern” im „euro.film”

Wien (OTS) - Vor 125 Jahren – am 17. Oktober 1891 – eröffnete Kaiser Franz Joseph das Kunsthistorische Museum, mit dem Ziel, der Bevölkerung die Schätze des Hauses Habsburg öffentlich zugänglich zu machen. Anlässlich dieses Jubiläums begrüßt ORF III am Dienstag, dem 18. Oktober 2016, das Publikum mit einem „Kultur Heute Spezial” (19.50 Uhr) direkt aus dem KHM. Kunstaffin präsentiert sich auch der Hauptabend mit einer neuen Ausgabe des Antiquitätenformats „Was schätzen Sie…?” (20.15 Uhr), der Neuproduktion „Lebensraum Nationalbibliothek” in „Mythos Geschichte” (21.05 Uhr) sowie der TV-Premiere der erfolgreichen Kinoproduktion „Das große Museum“ (21.55 Uhr), die einen neugierigen Blick hinter die Kulissen des Kunsthistorischen Museums wirft. Den abendlichen Abschluss machen das TV-Porträt „Gustav Klimt – Der Geheimnisvolle” (23.35 Uhr) sowie das französische Filmdrama „Ihr werdet euch noch wundern” (0.35 Uhr) von Regie-Altmeister Alain Resnais.

125 Jahre nach seiner Eröffnung zählt das Kunsthistorische Museum heute zu den bedeutendsten Kulturinstitutionen der Welt. Anlässlich dieses besonderen Jahrestags begrüßt Ani Gülgün-Mayr in „Kultur Heute Spezial” (19.50 Uhr) aus den prunkvollen Räumlichkeiten des Kunsthistorischen Museums. Durch spannende Gespräche, u. a. mit Direktorin Sabine Haag, und Streifzüge lernt das TV-Publikum das ehrwürdige Haus aus neuen Blickwinkeln kennen.

Von den Schützengräben des Ersten Weltkriegs bis zu den Parabeldarstellungen des Alten Testaments zeugen danach die Kunstschätze, die Karl Hohenlohe für das Antiquitätenmagazin „Was schätzen Sie…?” (20.15 Uhr) ausgehoben hat. So nehmen die Expertinnen und Experten des Dorotheums diesmal trickreichen Wunderschmuck, Edel-Memorabilien aus der Jahrhundertwende und Schreibtisch-Skulpturen aus der Welt des Artdéco unter die Lupe.

An einen historischen Hort des Wissens führt anschließend die neue „Mythos Geschichte”-Dokumentation „Lebensraum Nationalbibliothek” (21.05 Uhr). Im Jahr 1368 begründete das erste Buch, der sogenannte Evangeliar des Johannes von Troppau, die Sammlung. Maximilian I., der die Habsburger mit seiner Heiratspolitik zur europäischen Dynastie gemacht hat, erweiterte die Bibliothek massiv. Später übersiedelte sie aus Tirol von Schloss Ambras nach Wien an den Josefsplatz und später in die Neue Hofburg. Der Film zeigt die Entstehung der Nationalbibliothek im Spiegel der Geschichte – bis in die Gegenwart und die „Zukunft des Wissens”.

Die TV-Premiere der Dokumentation „Das große Museum” (21.55 Uhr) kehrt danach zurück ins Kunsthistorische Museum. Mehr als zwei Jahre hat sich Johannes Holzhausen in der Kulturinstitution umgesehen. Der Film, den der ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommen kofinanziert hat, zeigt routinierte Handgriffe, vor allem aber lebhafte Mikrodramen, in denen die Mitarbeiter als interessante Protagonisten des Museums hervortreten.

Über der KHM-Eingangshalle, in zwölf Metern Höhe, befindet sich ein malerischer Zyklus, der die bedeutendsten Stilepochen der europäischen Kunst zeigt. Mit diesem Großwerk beauftragt wurde einst u. a. „Gustav Klimt – Der Geheimnisvolle” (23.35 Uhr). Herbert Eisenschenk erforscht in seinem Film die verschlungenen Wege der heutigen Rezeption seines Schaffens, das – weit über das übliche Maß – auch einer großen Zahl von Menschen ein Begriff ist, die sonst wenig an Kunst interessiert sind.

Zum Abschluss des Programmabends zeigt ORF III Alain Resnais‘ vielschichtiges Theater-im-Film-Drama „Ihr werdet euch noch wundern” (0.35 Uhr) aus dem Jahr 2012. Auf verschiedenen Realitäts- und Fiktionsebenen erzählt es die Geschichte von Orpheus und Eurydike. Der hochkarätige Cast, bestehend aus Sabine Azéma, Anne Consigny, Pierre Arditi, Lambert Wilson, Michel Vuillermoz, Michel Piccoli, Anny Duperey, Mathieu Amalric und Hippolyte Girardot, spielt sich lediglich selbst, als französische Schauspielerriege auf der Schaubühne des Lebens.

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