„Report“ am 18. Oktober: Koalition unter Stress

Live zu Gast im Studio: SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler und ÖVP-Generalsekretär Werner Amon

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 18. Oktober 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Koalition unter Stress

Ob Budgetrede, Mindestsicherung oder Jobs für Asylwerber, immer öfter werden atmosphärische Differenzen innerhalb der rot-schwarzen Koalition deutlich. Es begann mit der von Kanzler Kern geforderten Wertschöpfungsabgabe, die von Vizekanzler Mitterlehner als „Maschinensteuer“ vehement abgelehnt wurde, nahm Fahrt auf mit der Kritik an SPÖ-Positionen in der Budgetrede des Finanzministers und erreichte den vorläufigen Höhepunkt mit einem Schlagabtausch zwischen Kanzler und Vizekanzler im Parlament. Die Unstimmigkeiten spitzen sich zu. Die Spekulation um Neuwahlen schürt das Misstrauen zwischen den Koalitionspartnern. Ein Bericht von Ernst Johann Schwarz und Martin Pusch.

Live-Gäste im Studio sind SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler und ÖVP-Generalsekretär Werner Amon.

Schulreform

Das Bildungsreformpaket der Bundesregierung will Schulautonomie und Ganztagsschule fördern. In Zukunft dürfen etwa Direktorinnen und Direktoren selbständiger über Lehrpersonal entscheiden und Lehrerinnen und Lehrer ihren Unterricht freier gestalten. Was sagen Praktiker zu diesen Zielen? Sind die geltenden Lehrpläne noch zeitgemäß? Der Unterricht in Fertigkeiten wie „Coding“ oder Programmieren, der Umgang mit digitalen Medien und ähnliches sind in mehreren europäischen Ländern selbstverständlich, nicht aber an Österreichs Schulen. Unternimmt Österreich genug, um das zu ändern? Martina Schmidt berichtet.

Start-up-Boom

Junge, ambitionierte Talente, die Innovationen schnell zur Marktreife bringen – so definieren sich Start-up-Unternehmen. Und derzeit boomen Start-ups, allein in Wien schätzt man die Zahl der jährlichen Neugründungen auf 500. Während die Regierung diese Jungunternehmen mit Förderungen und Steuererleichterungen unterstützen will, kämpft die Gründerszene mit einer veralteten Gewerbeordnung und bürokratischen Hürden. Für Investoren ist Österreich noch immer ein Entwicklungsland in Sachen Gründerkultur. Jakob Horvat und Helga Lazar über Potenzial und Wirklichkeit kreativer Geschäftsmodelle.

Problem Zweitwohnsitze

Zweitwohnsitze werden zu einem wachsenden Problem vieler Tourismusgemeinden. Immer mehr Häuser und Wohnungen stehen den Großteil des Jahres leer, Einheimische können sich Wohnraum nicht mehr leisten. Salzburg plant nun eine Raumordnungsnovelle, die Zweitwohnsitze beschränken soll. Deren Besitzer nennen das Enteignung und Kriminalisierung. Margit Schuschou und Eva Maria Kaiser berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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