Österreichweit einzigartiger Flamenco-Schwerpunkt im Festspielhaus

Eine Weltpremiere, zwei Österreich-Premieren und ein Grammy-Preisträger

St. Pölten/Wien (OTS) - Inspiriert von den großen Festivals in Jerez und Sevilla zeigt das Festspielhaus ein Flamenco-Programm, wie man es in Österreich in dieser Bandbreite noch nicht gesehen hat. Brigitte Fürle, künstlerische Leiterin, möchte mit dem Schwerpunkt die enorme Bandbreite des Flamencos von Tradition bis Avantgarde zeigen und neue Impulse für den Flamenco in Österreich schaffen.

Von Flamenco Puro über Flamenco Nuevo bis hin zu zeitgenössischem Flamenco

Den Anfang macht niemand geringerer als der Enkelsohn des legendären Flamenco-Stars Farruco. Juan Manuel Fernández Montoya alias Farruquito zeigt am Samstag, 22. Oktober mit der Österreich-Premiere „Pinacendá“ ein euphorisches Arrangement von Tanz, Live-Musik, Poesie, Licht und Bühnenbild. Unter dem Motto „Andalucía significa todo“ begeistert Farruquito in einem Streifzug durch die acht andalusischen Provinzen mit einer fesselnden Bühnenpräsenz, schwindelerregenden Drehungen und einer schwungvollen Zapateado-Technik.

Am Samstag, 26. November feiert José Montalvo, langjähriger Haus-Choreograf des Pariser Tanz-Tempels Théâtre de Chaillot, die Österreich-Premiere seines „Y Olé!“. In einem Mix aus Pop-Songs seiner Kindheit, Flamenco-Rhythmen und Strawinskis monumentalem „Le Sacre du Printemps“ entfaltet Montalvo sein unendlich vielfältiges und humorvolles Bewegungsrepertoire.

Tomatito, Inbegriff des Flamenco Nuevo und legitimer Nachfolger von Paco de Lucía gibt sich am Samstag, 28. Jänner 2017 die Ehre im Festspielhaus. Der umjubelte Gitarrist kombiniert Flamenco auf vielschichtige Weise mit Jazz, Rock, Blues und Bossa Nova. Nicht minder hochkarätig besetzt steht am Samstag, 06. Mai 2017 die Weltpremiere von Israel Galváns „LA FIESTA / Das Fest“ als Festspielhaus-Koproduktion am Programm. Galván, Ikone des zeitgenössischen Flamencos, kombiniert den Flamenco Puro mit Techniken und Bewegungsabfolgen aus dem Tanztheater und dem zeitgenössischen Tanz und entwickelt so seinen unverkennbaren Stil. Die Produktion kommt im Rahmen einer Arbeitsresidenz am Festspielhaus zur Aufführung.

Rund um die Vorstellung – Kinotipp

Begleitend zur Vorstellung von „Pinacendá“ zeigt das Cinema Paradiso in St. Pölten und in Baden am Sonntag, 23. sowie Sonntag, 30. Oktober „Paco de Lucía: La Búsqueda“, eine faszinierende Dokumentation über den größten Gitarristen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

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