Glatz: Kosten für Wohnen und täglichen Einkauf zu hoch – 100-Euro-Teuerungsabgeltung muss rasch kommen

Mickrige 0,8 Prozent Pensionsanpassung kann nicht ausgleichen, was die echte Teuerung PensionistInnen Tag für Tag aus den Börseln stiehlt

Wien (OTS) - „Die heute veröffentlichten Zahlen zur Teuerung im September, zeigen erneut die Notwendigkeit einer raschen Teuerungsabgeltung für Österreichs PensionistInnen! Finanzminister Schelling muss dies endlich auch einsehen und die berechtigte Forderung des Pensionistenverbandes nach 100 Euro netto für in Österreich lebende PensionistInnen anerkennen!“, betont Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) zu den heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria. ****

„Die durchschnittliche Teuerungsrate, anhand derer sich die Pensionsanpassung bemisst, entspricht nicht der Realität der Pensionistinnen und Pensionisten! Denn der niedrige Wert von 0,8 Prozent ergibt sich u.a. dadurch, dass große Flachbildfernseher im Jahresschnitt deutlich billiger geworden sind! Aber wer kauft sich wöchentlich einen neuen Fernseher? Die Kosten für z.B. Mieten, Pflegekosten und der tägliche Einkauf hingegen sind deutlich stärker gestiegen. Auch im September lagen die Mieten mit +3,3 Prozent und der tägliche Einkauf mit +1,3 Prozent wieder deutlich über der durchschnittlichen Teuerungsrate von 0,9 Prozent!“, so Glatz, der abschließend klarstellt: „Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten leiden am stärksten unter den steigenden Preisen! Der Pensionistenverband wird daher nicht lockerlassen, bis jede Pensionistin und jeder Pensionist 100 Euro netto erhält – und zwar steuerfrei, unbürokratisch und automatisch!“ (Schluss)

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Pensionistenverband Österreichs
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