Bayr zum Tag gegen Armut: Nachhaltige Entwicklungsziele zeigen die Richtung für eine Welt ohne Armut

Umsetzung in Österreich noch schleppend

Wien (OTS/SK) - „Dass heute 836 Millionen Menschen in extremer Armut leben, ist ein beschämendes Zeugnis für die internationale Staatengemeinschaft“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober fest. Die Agenda 2030 verfolgt das Ziel, keinen Menschen zurückzulassen („Leave no one behind“). Das nachhaltige Entwicklungsziel 1 der Agenda strebt an, die Armut bis zum Jahr 2030 in allen Teilen der Welt absolut zu beseitigen. „Obwohl 70 Prozent der armen Menschen in Südasien und Subsahara-Afrika leben, gibt es Armut nicht nur in den so genannten Entwicklungsländern. In den reichen Ländern der Welt wachsen heute laut UN-Daten 30 Millionen Kinder in Armut auf. Die Agenda 2030 hat somit völlig zu Recht zum Ziel, Armut in allen Teilen der Welt zu beenden“, betont Bayr. ****

In der Agenda 2030 haben sich alle Staaten der Welt auf einen Zielkatalog verständigt, der sicherstellen soll, dass die Welt für die nachfolgenden Generationen ein lebenswerter Ort ist. „Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sind als umfassende Herangehensweise an die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Welt zu verstehen. Die Agenda muss in ihrer Gesamtheit umgesetzt werden, einzelne Ziele zu erreichen wird nicht genügen“, mahnt Bayr in Hinblick auf die drei Aspekte der Nachhaltigkeit, die sich in der Agenda 2030 wiederfinden. „In Österreich verläuft die Umsetzung der Agenda noch schleppend“, kritisiert Bayr. Noch fehle das nötige Bewusstsein, dass „business as usual“ keine Lösung ist. (Schluss) bj

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