New Deal - Schlechter Stil?!

Wien (OTS) - ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger und Generalsekretär Karl Nehammer zeigen sich erfreut, dass die SPÖ letztendlich zur Vernunft gekommen ist und als Arbeiterpartei doch noch ihre Zustimmung zu CETA, dem Handelsabkommen mit Kanada, gegeben hat, und nicht weiterhin Arbeitsplätze gefährdet, äußern sich aber verärgert über den schlechten Stil der Vorgehensweise: „Es kann nicht sein, dass die SPÖ hunderttausende in der Exportindustrie tätige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wochenlang unnötig in Geißelhaft gehalten hat, in Sorge um ihre Zukunft und Arbeitsplätze. Das hat wahrlich nichts mit einem ‚New Deal‘ zu tun und ist ein denkbar schlechter Stil mit den arbeitenden Menschen in diesem Land umzugehen.“

In der Tatsache, dass Bundeskanzler Kern dem neugewählten GÖD-Vorsitzenden Norbert Schnedl, der sich in einem Interview zu einer möglichen 3,5 Tage Arbeitswoche in Zusammenhang mit den Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung geäußert hatte, ausrichten ließ, dass er ein „Scharlatan“ sei, sehen Wöginger und Nehammer zudem ein weiteres befremdliches Beispiel für den aktuell schlechten Stil der SPÖ im sogenannten „New Deal“.

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