Industrie zu CETA: Entscheidung für Standort und Beschäftigung getroffen

IV-Präsident Kapsch: Begrüßen SPÖ-Ja zu CETA – Fairer Freihandel Basis für wirtschaftlichen Erfolg und soziale Stabilität

Wien (OTS/PdI) - „Bundeskanzler Christian Kern und das SPÖ-Präsidium haben mit ihrer Zustimmung zu CETA heute letztendlich doch noch die richtige Entscheidung getroffen: für den Standort, für die Exportwirtschaft und damit vor allem für die Arbeitsplätze in unserem Land. Der Erfolg heimischer Unternehmen auf internationalen Märkten ist die Basis für die soziale Stabilität in Österreich. Eine Exportquote von 54 Prozent bestätigt, dass wir die Chancen wachsender Märkte – vor allem auch für die kleinen und mittleren Unternehmen – nützen müssen. Denn: Pensionen, Gesundheit, Bildung können auf Dauer nicht von einer kleinen Volkswirtschaft wie Österreich im Alleingang erwirtschaftet werden“, betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Georg Kapsch, heute, Freitag. Die Industrie begrüße, dass Fakten und Expertise schließlich den Ausschlag für den Beschluss für das Freihandelsabkommen mit Kanada gegeben hätten: „Wir zollen Bundeskanzler Kern sowie dem SPÖ-Präsidium Respekt, dass sie sich schließlich gegen Populismus und für die Chancen von CETA und damit auch für mehr Beschäftigung in Österreich entschieden haben.“

In diesem Zusammenhang kritisierte der IV-Präsident die von den Gegnern des Abkommens „völlig verfehlte“ Darstellung, die hauptsächlich auf Mythen und Emotionen basiere. „Es wurden und werden negative Folgen von CETA behauptet, die es de facto nicht gibt. Worüber aber zu wenig diskutiert wurde, sind die negativen Folgen, wenn das Abkommen nicht zustande kommt“, so Kapsch. CETA bringe den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen sowie vereinfachte Produktzulassungsverfahren. Studien hätten in der Folge eine Exportsteigerung nach Kanada um 50 Prozent über acht Jahre prognostiziert, insbesondere für KMU sei das Abkommen positiv. „2015 haben wir bereits 1,3 Milliarden Euro an Waren und Dienstleistungen dorthin geliefert, womit Kanada der viertwichtigste Übersee-Markt für uns ist. Direkt und indirekt ist jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich vom Export abhängig. Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit müssen wir daher jede Möglichkeit verantwortungsvoll nützen, um den Arbeitsmarkt zu beleben und dürfen uns unsere Chancen nicht durch unbegründete Ängste selbst verbauen“, betonte der IV-Präsident.

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