FPÖ-Darmann: Schleichende Demontage des freiwilligen Feuerwehrwesens in Kärnten!

SPÖ plant Anschlag auf die letzten funktionierenden Strukturen im ländlichen Raum

Klagenfurt (OTS) - Als „schleichende Demontage des freiwilligen Feuerwehrwesens“ bezeichnet der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann die Ankündigung von Landeshauptmann Peter Kaiser, Einsparungen bei den Kärntner Feuerwehren vornehmen zu wollen. „Unsere Freiwilligen Feuerwehrkameraden leisten wertvolle Arbeit, ohne dafür bezahlt zu werden. Sie verdienen unsere vollste Unterstützung und unseren Respekt. Daher dürfen sie nicht als ein Budgetposten betrachtet werden, der mutwillig gekürzt werden kann. Die Regierungskoalition beschreitet hier einen verantwortungslosen Weg zu Lasten der Sicherheit der Kärntner Bevölkerung“, kritisiert Darmann.

„Unter dem Deckmantel der Steigerung der Effizienz kommen in Wahrheit Kürzungen auf die Kärntner Feuerwehren zu. Sich in Sonntagsreden immer hinter die Feuerwehren zu stellen, dann aber doch den Sparstift anzusetzen, lehne ich zutiefst ab. Die 24.000 Frauen und Männer bei den Kärntner Feuerwehren setzen bei ihren Einsätzen nicht nur ihr Leben für uns aufs Spiel und leisten jährlich rund zwei Mio. Stunden freiwillige und ehrenamtliche Arbeit, sondern sind auch wesentliche Kulturträger in den Gemeinden und wesentliche Träger des Miteinanders in ganz Kärnten“, so Darmann. Insbesondere im ländlichen Raum habe man von der Polizeistation, über die Kleinschule bis zum Postamt gesehen, dass zuerst auch nur evaluiert wurde und es anfänglich keine Standortfrage war. Vielfach seien dann am Ende aber dennoch Standorte geschlossen worden. Dies müsse bei den Feuerwehren verhindert werden.

Wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren sind, sehe man aktuell gerade beim Brand einer großen Hackschnitzelanlage samt Explosion in Althofen, wo heute 200 Feuerwehrleute im Einsatz waren. Die FPÖ spricht sich daher auch in einer Petition gegen Kürzungen bei den Feuerwehren aus. Der Kärntner FPÖ-Obmann appelliert einmal mehr an SPÖ, ÖVP und Grüne, ihre angedachten Sparpläne abzublasen.

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