18 Sendungen aus 133 Einreichungen sind nominiert

19. Radiopreis der Erwachsenenbildung

Wien (OTS) - Für den Radiopreis der Erwachsenenbildung, der bereits zum neunzehnten Mal vergeben wird, wurden von einer Jury aus VertreterInnen der preisstiftenden Verbände der Erwachsenenbildung am 11. Oktober 2016 in fünf Sparten 18 Produktionen nominiert.

Die Jury, der VertreterInnen der 10 Verbände der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ), das sind die Arbeitsgemeinschaft Bildungshäuser Österreich, das Berufsförderungsinstitut Österreich, der Büchereiverband Österreichs, das Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, das Ländliche Fortbildungsinstitut Österreich, der Ring Österreichischer Bildungswerke, die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, der Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, der Verband Österreichischer Volkshochschulen und das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich angehörten, hatte eine Auswahl aus 133 Produktionen zu treffen. Eingereicht waren 39 Sendungen vom ORF – Ö1, Radio NÖ, Radio OÖ, Radio Salzburg und FM4 – sowie 94 von 8 privaten und Freien Sendern. Das gestalterische und inhaltliche Niveau war, wie schon die letzten Jahre, sehr hoch.

Insgesamt wurden die Nominierungen für die Sparten Kultur, Information, Bildung/Wissenschaft (Eduard Ploier-Preis), Interaktive/experimentelle Produktionen sowie Sendereihen, vorgenommen.

In der Sparte Kultur wurden folgende vier Sendungen nominiert:

Die Sendung „Uraufführung in Syrien. Eine westöstliche Komposition über den Genozid“ aus der Sendereihe „Perspektiven“, die am 16.03.2016 auf radio klassik Stephansdom gesendet und von Monika Fischer gestaltet wurde.
Die beiden von Michael Huemer gestalteten Radio OÖ-Sendungen „Lieder des Leidens. Das reiche Erbe der armenischen Musik“ vom 1.11.2015 und „Die verlorenen Kinder Spaniens. Eine jüdische Zeitreise“ vom 10.04.2016 aus der Reihe „Lust aufs Leben – Kultur aus allen Richtungen“ und
„Dürre Jahre“, ein Hörspiel von Helene Flöss in einer Bearbeitung von Martin Sailer, das am 4.10.2015 vom ORF Landesstudio Tirol ausgestrahlt wurde.
In der Sparte Information wurden fünf Sendungen nominiert:
Das Feature in 8 Bildern von Bettina Fink mit dem Titel „Eingesperrt. Ausgesperrt. Grenzerfahrungen in der Südoststeiermark“, das auf Ö1 am 4.6.2016 ausgestrahlt wurde.

Die Sendung vom 22.5.2016 mit dem Titel „Mein Recht auf Auskunft. Ein Selbstversuch“ von Julia Gindl aus der Reihe „matrix – Computer und neue Medien“ auf Ö1.

„I bin froh, wann i di Zeit umedraht hab – 40 Jahre später“, ein Feature über VOEST-Lehrlinge aus dem Jahr 1976 und die Gegenwart der Hauptdarsteller von Rainer Rosenberg aus der Ö1-Reihe „Moment am Sonntag“, das am 1.5.2016 ausgestrahlt wurde.

Die Sendung „Vertuschen Verleugnen Vergessen. Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl“ aus der Radio OÖ-Reihe „Schwerpunkt Zeitgeschichte“ vom 24.4.2016, gestaltet von Michael Huemer.

Die 094SPEZIAL-Sendung mit dem Titel „Dinge in der Hand, die Sachen machen. Vom Sich-Schützen mit dem Finger am Abzug“ von Evelyn Blumenau und Walter Kreuz (gecko art), die am 18.8.2016 auf Radio Orange 94.0 gesendet wurde.
In der Sparte Bildung/Wissenschaft wird der Eduard-Ploier-Preis vergeben:
Nominiert wurde die Sendung „Hirnhören – Weltdeutung von A bis Z“ mit dem Untertitel „Mercatorprojektion und Weltwahrnehmung“ von Andreas Ranetbauer, Dominik Gruber und Christoph Krainer, ausgestrahlt vom Freien Rundfunk Salzburg am 24.12.2015.

Die FM4 Extraleben-Sendung „Alles ist politisch“ von Robert Glashüttner, Conny Lee und Rainer Sigl vom 28.4.2016.

„Schwarz-österreichisch. Bergungsversuche verschütteter Geschichte(n)“, eine Sendung von Jackie Macumba, die am 16.8.2016 in der Reihe „Radio Stimme – Sendung der Initiative Minderheiten“ auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wurde.

Die Radiovorlesungen „Ich und die Anderen. Philosophische Betrachtungen über das Leben in einer pluralisierten Gesellschaft“, aus der Reihe Dimensionen-Sommervorlesungen, die auf Ö1 vom 15.7. bis 19.8.2016 ausgestrahlt und von Isolde Charim gestaltet wurde.

In der Sparte Interaktive und experimentelle Produktionen wurden folgende zwei Produktionen nominiert:

„50 Hz – gefragt, gesagt, gespielt, gehört“, eine Sendung von Adele Knall, Ammar Nasser, Lisa Puchner, Miriam Hübl, Shafiq Islami und Teresa Schwind, die am 26.1.2016 auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wurde.
Die gleichfalls auf Radio Orange ausgestrahlte Sendung „Stadtradio Orange – Dein Fenster auf Radio Orange“ mit offenem Format unter der Projektleitung von Jaqueline Gam vom 3.3.2016.

Bei den Sendereihen wurde die Ö1-Sommerserie „Hidden Champions“ aus der Reihe „Saldo – das Wirtschaftsmagazin, die Reihe „Veggie House“, die auf Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wird und „Oral History:
LEBENSWEGE - Hörbilder“, eine Sendereihe vom Freien Radio Salzkammergut, nominiert.
Am 16. November 2016 werden von einer Jury, die aus VertreterInnen der genannten Verbände der Erwachsenenbildung, JournalistInnen und einem Medienwissenschaftler besteht, die Preise vergeben.

Die PreisträgerInnen werden bei der Überreichungsfeier, die am 25. Jänner 2017 um 18.30 Uhr im Radiokulturhaus stattfindet, bekannt gegeben.
Für die Rede zum Radiopreis der Erwachsenenbildung konnte die Schriftstellerin Doris Knecht gewonnen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Verband Österreichischer Volkshochschulen
Büro Medienpreise
Dr. Gerhard Bisovsky
Generalsekretär
+43 1 216 42 26 11
gerhard.bisovsky@vhs.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VOV0001