NEOS zur GÖD: Beamte gehören wie Privatangestellte behandelt

Gerald Loacker: „Statt neue Privilegien zu diskutieren, müssen endlich weitere Beamtenprivilegien abgebaut werden“

Wien (OTS) - „Die Forderung der GÖD nach einer 3,5-Tage-Woche zeugt von völliger Abgehobenheit“, kommentiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker die Forderung des neues Chefs der Beamtengewerkschaft Norbert Schnedl. „Damit hat der neue GÖD-Boss von Neugebauer nicht nur dessen Ignoranz übernommen, sondern legt auch noch ein Schäufelchen ökonomisches Unwissen obendrauf. Solche Forderungen werden das miserable öffentliche Image der Gewerkschaft weiter verschlechtern.“

„Statt neue Privilegien zu diskutieren, müssen endlich weitere Beamtenprivilegien abgebaut werden. Die vorgebrachten Forderungen würden die Steuerzahler nur weitere Milliarden kosten“, fordert Loacker einen harten Kurs der Beamtenstaatssekretärin gegenüber der GÖD. „Bundesbeamten wird bereits die Mittagspause bezahlt. Ein Privileg, das jährlich hunderte Millionen Euro kostet. Gleichzeitig fehlen Leistungsanreize für Beamte. Ihr Gehaltssystem belohnt keine außergewöhnlichen Leistungen, sondern fördert das Mittelmaß. Dass dazu Pensionsprivilegien noch immer bestehen, zeugt nur davon, dass es genügend Baustellen im Beamtendienstrecht gibt. Weitere Mehrbelastung der Steuerzahler durch unnötige Privilegien sind dabei fehl am Platz“, führt der NEOS-Sozialsprecher nur einige der offensichtlichsten Reformnotwendigkeiten auf.

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