Leopoldstadt: Ausstellungsende und Zeitzeugen-Dialog

Letzter Tag der „Lebenswege“-Schau (16.10.) und Gespräch über die NS-Zeit mit Rudolf Gelbard (7.11.), Eintritt gratis

Wien (OTS/RK) - Die Ausstellung „Lebenswege großartiger Frauen aus der Leopoldstadt“ informiert über das Leben und die Leistungen von Therese Krones, Hedy Bienenfeld, Lise Meitner und weiterer achtbarer Damen. Nur mehr am Sonntag, 16. Oktober, von 10.00 bis 13.00 Uhr, ist diese eindrucksvolle Schau im Bezirksmuseum Leopoldstadt (2., Karmelitergasse 9) geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die nächste Veranstaltung ist ein Zeitzeugen-Gespräch mit Rudolf Gelbard am Montag, 7. November, ab 18.30 Uhr. Gilda Semo spricht mit dem aus der Leopoldstadt stammenden Sohn jüdischer Eltern, der das „Konzentrationslager Theresienstadt“ überlebte. Der Zutritt ist kostenlos. Auskünfte: Telefon 4000/02 127.

Unter dem Titel „Rudolf Gelbard – Berufung: Überlebender“ wird Gilda Semo den Zeitzeugen Rudolf Gelbard über seine Erinnerung an einen schrecklichen Abschnitt in der Geschichte Österreichs befragen. Auch die Bedeutung von Gedenkkultur ist an dem Abend ein Thema. Gelbard leistet wichtige Aufklärungsarbeit über die Gräueltaten des NS-Regimes und ist ein unermüdlicher Warner vor faschistoiden Tendenzen in der Gegenwart. Weitere Informationen über den Zeitzeugen-Dialog am Montag, 7. November, sind via E-Mail bei den ehrenamtlichen Bezirkshistorikern (Museumsleitung: Georg Friedler) einzuholen: bm1020@bezirksmuseum.at.

Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Leopoldstadt:
www.bezirksmuseum.at

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