GÖD-AHS-Gewerkschaft: Eckehard Quin übergibt Vorsitz an Herbert Weiß

Bisheriger Stellvertreter dankt Quin für sein erfolgreiches Wirken – Keine Änderung in der inhaltlichen Linie der AHS-Gewerkschaft

Wien (OTS) - Nachdem Mag. Dr. Eckehard Quin am GÖD Bundeskongress in den GÖD-Vorstand gewählt wurde, musste es statutengemäß zu einem Wechsel an der Spitze der AHS-Gewerkschaft kommen. Zum Nachfolger Quins wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Mag. Herbert Weiß gewählt. In einer ersten Stellungnahme hielt der neue Vorsitzende fest, dass es keine Änderung in der inhaltlichen Linie der AHS-Gewerkschaft geben wird. Herbert Weiß freut sich, dass Eckehard Quin weiterhin der Bundesleitung der AHS-Gewerkschaft angehören wird.

Herbert Weiß, Jahrgang 1961, studierte Mathematik und Darstellende Geometrie und unterrichtet am Oeverseegymnasium in Graz.

Weiß dankt seinem Amtsvorgänger: „Eckehard Quin hat die AHS-Gewerkschaft in turbulenten Zeiten mit großer Umsicht und höchstem taktischen Geschick geführt. Ihm nachzufolgen ist eine ehrenvolle Aufgabe und eine große Herausforderung.“

Der neue AHS-Vorsitzende weiter: „Eckehard Quin hat sich in sehr bewegten Jahren ebenso unermüdlich wie erfolgreich für die AHS und ihre Lehrerinnen und Lehrer eingesetzt. Sein Leitmotiv war stets der Erhalt bzw. die Steigerung der hohen Qualität des österreichischen Schulwesens. Er hat sich aber auch weit über Schule und Gewerkschaft hinaus einen Namen gemacht.“

Mag. Herbert Weiß will Quins erfolgreichen Weg fortsetzen und hat sich folgende Schwerpunkte für seine Arbeit gesetzt:

Zusammenarbeit mit den Schulpartnern auf allen Ebenen Weiß erwartet von der Dienstgeberseite Respekt vor den gemeinsamen Positionen der Schulpartner, die auf Bundesebene vom Bundesschulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) artikuliert werden.

Qualität der österreichischen Schule

Weiß lehnt „Experimente auf Kosten unserer Jugend“ entschieden ab. Eine verantwortungsvolle Politik fokussiere auf den Bildungserfolg der jungen Menschen, von denen jeder nur eine Bildungslaufbahn hat.

Wahlfreiheit für Schüler und Eltern

Weiß steht für „Vielfalt statt Einfalt“. Die Wahlmöglichkeit hinsichtlich der Schulart, ganztägiger Schulformen etc. müsse gewahrt bleiben.

Evidenzbasierte statt ideologiegesteuerter Schulpolitik

Weiß wird sich wie sein Vorgänger mit aller Kraft dafür einsetzen, dass „Lehrerinnen und Lehrer in der bildungspolitischen Debatte gehört werden“ und „Vernunft statt Ideologie“ die Diskussion prägen.

„Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit mit Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Für pädagogisch sinnvolle Reformen wird sie in mir einen konstruktiven Partner haben“, so Weiß abschließend.

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