„Am Schauplatz Gericht“ am 13. Oktober: „Zweifel am Testament“

Um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Manchmal gibt es bei der Testamentseröffnung für die Verwandten eine böse Überraschung. Sie wurden übergangen. Der Erbe der Tante ist nämlich der Rettungsfahrer, der sie öfters zu Untersuchungen gebracht hat, oder ein Bankmanager, der sich um die Konten der Erblasserin gekümmert hat. Das Team von „Am Schauplatz Gericht“ hat in der aktuellen Ausgabe „Zweifel am Testament“ – zu sehen am Donnerstag, dem 13. Oktober 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 – drei Fälle dokumentiert, bei denen übergangenen Erben behaupten, dass der letzte Wille einer Erblasserin manipuliert wurde. Das Datum passt nicht, die Unterschrift ist seltsam und der Inhalt stimmt nicht mit dem überein, was die Verstorbenen angeblich gewollt haben.

Frau R. und Frau G. sind Schwestern, sie haben damit gerechnet, dass sie von ihrer Mutter einiges erben. Doch es gibt auch noch eine dritte Schwester, Frau H. Sie stand auf einmal im Testament als Alleinerbin. Die beiden übergangenen Schwestern vermuten, dass jemand die greise Mutter einen leeren Zettel unterschreiben ließ und dann der Text nachträglich eingefügt wurde. Denn die Mutter hätte nie eine der drei Schwestern bevorzugt. Die Gegenseite hält diese Theorie wörtlich für „Blödsinn“, jetzt müssen sich Gerichte und Schriftsachverständige damit auseinandersetzen.

Als die betuchte kinderlose Annemarie Ingeborg G. im Alter von 82 Jahren in Innsbruck verstarb, waren ihre Verwandten davon überzeugt, dass die Tante ihren Nachlass auf sie und etliche Freunde großzügig aufteilen würde. Umso überraschter waren sie, als wenige Tage nach dem Tod von Frau G. ein Testament auftauchte, das einen früheren Arbeitskollegen der Tante aus der Bank als Alleinerben vorsah. Ihre Nichte und ihr Neffe sind davon überzeugt, dass das nicht der letzte Wille der Tante gewesen sein kann. Seit mittlerweile fünf Jahren versuchen sie, das vor Gericht mittels Handschriftanalysen zu beweisen.

Frau S. wurde aus ihrem Elternhaus, in dem sie 62 Jahre gewohnt hat, delogiert. Der Delogierung ging ein langer Erbschaftsprozess voran. Die Ziehmutter von Frau S. hatte das große Haus in Wien-Liesing nicht ihr vererbt, sondern einem Rettungsfahrer, der sie öfters zum Arzt gebracht hat. Frau S. ist empört, sie sagt, sie hätte sich aufopferungsvoll um die kranke Ziehmutter gekümmert. Der Fall nimmt einige spannende Wendungen, als immer neue Testamente im Haus gefunden werden, die die Verstorbene angeblich an schwer zugänglichen Orten versteckt haben soll.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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