"Rumänischer Appell" an Bundespräsidentschaftskandidaten - Anerkennung als Minderheit ist Ziel

Wien (OTS) - Mit einem "rumänischen Appell" richten sich Vertreter der in Österreich lebenden Bürgerinnen und Bürger mit rumänischen Migrationshintergrund an die beiden Bundespräsidentschaftskandidaten Ing. Norbert Hofer und Dr. Alexander van der Bellen. Wichtigstes Ziel ist die Anerkennung von Rumänen als gesetzlich anerkannte Minderheit, was auch mit einem bestimmten juristischen Status, unter anderem in der Verwendung der rumänischen Sprache in der Verwaltung, bei der Sprachförderung oder auch im Bildungswesen, verbunden wäre. Die etwa siebzigtausend in Österreich lebenden Wahlberechtigten mit rumänischem Migrationshintergrund werden über Vereine sowie verschiedene Glaubensgemeinschaften vertreten. Dieser "rumänische Appell" wurde Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer gestern Abend im Rahmen eines privaten Empfanges überreicht. Ein Termin bei Präsidentschaftskandidat Dr. Alexander Van der Bellen wurde angefragt, steht aber noch aus.

Begründet wird der Vorstoß zur Anerkennung als gesetzlich anerkannte Minderheit mit der historisch langjährigen, festen und dauerhaften Verbindung der rumänischen Minderheit mit Österreich. "Natürlich beteiligen wir uns gerne an der permanenten Weiterentwicklung Österreichs, einem Land aller, die es respektieren, seine Geschichte kennen und erleben, seine Sprache verstehen und begreifen, seine Kultur und Traditionen verstehen und respektieren wollen und ihm loyal sind. Auch wir sind bereit, Flagge für das Land zu zeigen!", heißt es in diesem "rumänischen Appell".

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