Rund 2 Millionen Österreicher leiden an der Volkskrankheit Rheuma

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger klärt in einem neuen Ratgeber über diese weitverbreitete Volkskrankheit auf

Wien (OTS) - Rund 2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden zumindest einmal jährlich unter Schmerzen am Bewegungsapparat. Dabei lassen sich 400 verschiedene Krankheitsbilder unterscheiden, die sich alle unter dem Begriff Rheuma zusammenfassen lassen. Betroffen sind dabei vor allem ältere Menschen, bei über 50jährigen wird offiziell von 10% gesprochen, die an der Krankheit leiden, die Dunkelziffer dürfte allerdings deutlich höher liegen. Im Alter von 80 Jahren ist im Schnitt jeder Mensch von Rheuma betroffen. Besonders heimtückisch ist dabei, dass die Krankheit, soweit sie nicht ausreichend behandelt wird, bereits innerhalb der ersten zwei Jahre zu irreversiblen Gelenkzerstörungen und in weiterer Folge zu Schädigungen an den inneren Organen führen kann.

Daher hat es sich der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zur Aufgabe gemacht, mit einem neuen Ratgeber über diese Volkskrankheit aufzuklären, die Symptome zu erklären und Betroffene und Angehörige zu sensibilisieren. „Rheuma ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern. Nur wer auf seine Patienten eingeht und ihnen zuhört, wird die richtige Therapie finden“, erklärt Univ. Prof. Dr. Klaus Machold, Rheumatologe und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation und Co-Autor des Ratgebers. "Das Fachgebiet Rheuma hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt“, erläutert dazu Prim. Dr. Reinhold Pongratz, MBA, Ärztlicher Leiter der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und Co-Autor des neuen Ratgebers. „Nur durch frühzeitige Diagnose, Therapie und den Einsatz moderner Medikamente kann die Gefahr für Gelenke und eventuell sogar innere Organsysteme reduziert oder verhindert werden."

Neuer Ratgeber für Betroffene und deren Angehörige

Um das Thema für Betroffene und ihre Angehörigen greifbar zu machen und ihnen Wege zu Prävention und Rehabilitation aufzuzeigen, hat der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger den siebten Band der Buchreihe "Gesund werden. Gesund bleiben." dem Thema Rheuma gewidmet. Mag. Alexander Hagenauer, MPM, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger dazu: „Der praxisorientierte Ratgeber soll unter anderem helfen, Beschwerden rechtzeitig einzuordnen und als behandlungsbedürftig zu erkennen. Denn je besser man über die Krankheit Bescheid weiß, umso erfolgreicher gestaltet sich die Behandlung."

Der neue Ratgeber wurde im Rahmen eines Presse-Events erstmals einem fachkundigen Publikum und der Öffentlichkeit vorgestellt. Zusätzlich diskutierten am Podium Co-Autor Univ. Prof. Dr. Klaus Machold, Rheumatologe und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation (ÖGR), Prim. Dr. Reinhold Pongratz, Rheumatologe und Ärztlicher Leiter der Steirischen Gebietskrankenkasse und ebenfalls Co-Autor des neuen Ratgebers zum Thema Rheuma, Mag. Alexander Hagenauer, MPM, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger mit Mag. Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich und selbst Rheumapatient, über das Thema und über geeignete Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen.

Der Ratgeber „Rheuma – Das Chamäleon unter den Krankheiten“ ist bereits der 7. Band aus der erfolgreichen Serie "Gesund werden. Gesund bleiben" und wird vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger herausgegeben. Erhältlich ist das Buch entweder im Buchhandel zum Preis von EURO 24,90 oder kann kostenfrei über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (unter www.hauptverband.at/Onlineshop) bezogen werden.

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,5 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).

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