BZÖ-Kotschnig: Unglaublicher Vertuschungsskandal bei Klagenfurter Stadtwerken

Bor-Werte - Amtliches Untersuchungszeugnis der Wasserschiene Krappfeld von STW-Homepage plötzlich verschwunden

Klagenfurt (OTS) - Einen Vertuschungsskandal der Superlative ortet Klagenfurts Gemeinderat und BZÖ-Landesgeschäftsführer Klaus Kotschnig bei den Stadtwerken. Dem BZÖ liegt nämlich ein Untersuchungszeugnis der Wasserschiene Krappfeld vor, das jetzt offenbar bewusst von der Homepage des Wasserversorgers entfernt wurde. „Mit Bekanntwerden der überhöhten Werte des chemischen Elements Bor und der darauffolgenden medialen Berichterstattung verschwand dieser Prüfbericht. Der Bericht selbst stammt von Mai 2016 und dokumentiert einen Bor-Wert um 564 Mikrogramm/Liter, die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt aber einen Wert von 500 Mikrogramm/Liter. Das von mir im letzten Moment herunter geladene Untersuchungszeugnis zeigt hingegen die Gesamtwerte aller vier Brunnen aus dem Wasserverband St. Veit/Krappfeld. Auch ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso in dem Untersuchungszeugnis für den Hochbehälter Spitalberg gar keine Bor-Werte angegeben sind“.

„Ist seit Mai keiner auf den Gedanken gekommen, zu prüfen, woher die hohen Werte zurückzuführen sind? Jetzt erst stellt man fest, dass in einem der vier Brunnen die Werte bei rund 1300 Mikrogramm/Liter liegen. Die weiteren Zuflussgebiete Straschitz und Zwirnawald liegen hier im Vergleich bei 11 Mikrogramm/Liter“.

„Es ist scheinbar grob fahrlässig, wie hier vorgegangen wurde. Ich verlange umgehend eine Stellungnahme seitens der Stadtwerke“, so Kotschnig, der sichergestellt haben will, dass umfassende Untersuchungen rasch eingeleitet werden. „Ich will wissen, wer die Verantwortung trägt und warum es seit Bekanntwerden der hohen Werte im Mai so lange bis zur öffentlichen Information gedauert hat", schließt Kotschnig.

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