GÖD-Bundeskongress: Foglar, Kern und Schelling betonen die Wichtigkeit des Öffentlichen Dienstes

Neugebauer: „Ein starker Staat, der nix kosten soll, wird nicht funktionieren!“

Wien (OTS) - Das Klarinettenquintett des Musikgymnasiums Neustiftgasse begleitete die Eröffnungsredner mit für sie arrangierten Melodien auf die Bühne.

ÖGB-Präsident Erich Foglar nutzte seine Begrüßungsrede, um die Verdienste der Gewerkschaften hervorzuheben. „Die ewige Mission der Gewerkschaften ist soziale Sicherheit, Verteilungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Mitbestimmung – dass Österreich in guter Hand ist, liegt nicht zuletzt an der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst“. Er wies außerdem auf die immense Bedeutung des Sozialstaates und der Daseinsvorsorge hin und forderte einmal mehr neue Wege zur Finanzierung des Sozialstaates. „Wenn wir unser Land auch in Zeiten der Digitalisierung weiterbringen wollen, dann müssen wir auch über eine Verbreiterung der Finanzierung für soziale Sicherheit reden – die Gewerkschaften werden sich jedenfalls weiterhin dafür einsetzen.“ Eine klare Absage erteilt er einer Integrationspolitik, die „von Repressalien geprägt ist“ und den so genannten 1-Euro-Jobs.

Der Bundesminister für Finanzen Hans Jörg Schelling bedankte sich bei seiner Eröffnungsrede für den Einsatz der öffentlich Bediensteten und ganz besonders bei Fritz Neugebauer. Die Kolleginnen und Kollegen leisten gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern großartiges, das zeigen die Zufriedenheitsrankings. Jetzt sei es wichtig die Entbürokratisierung voranzutreiben, die ein Wunsch der Bevölkerung sei.

Auch Bundeskanzler Christian Kern bedankte sich beim GÖD-Vorsitzenden Fritz Neugebauer und seinem Stellvertreter Richard Holzer für ihr Engagement im Sinne des Gemeinwesens. In seiner Begrüßungsrede betonte er, "dass wir in einer Zeit leben, in der wir mit unglaublichen Veränderung konfrontiert sind. Die Aufgaben steigen, die Anforderungen wachsen. Wir brauchen einen starken Staat, der so schlank wie möglich ist und es ist die Aufgabe der Politik hier eine gemeinsame Lösung mit der Gewerkschaft zu finden.“

Lösungswege zu den Herausforderungen der kommenden Jahre habe die GÖD in ihrem Leitantrag zum Bundeskongress skizziert. In Richtung Bundeskanzler stellte Fritz Neugebauer klar,„"dass ein starker Staat, der nix kosten soll, nicht funktionieren wird. Wichtig ist es,„nicht erst dann Ressourcen zuzugestehen, wenn etwas passiert“, formulierte Neugebauer eine zentrale Forderung über alle Berufsgruppen“.

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