LW-Enquete 3 - Rupprechter: Landwirtschaft 4.0 bietet richtige Lösungen für österr. Struktur und bäuerliche Familienbetriebe

BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bei ÖVP-Klubenquete "Land- und Forstwirtschaft 4.0"

Wien (OTS) - „Ich bin überzeugt, dass die Landwirtschaft 4.0 auch für die österreichische Struktur und die bäuerlichen Familienbetriebe passende Konzepte und die richtigen Lösungen anbieten und positiv zu ihrer Weiterentwicklung beitragen kann. Denn es geht nicht nur um mehr Output, sondern um den optimalen Einsatz aller Produktionsmittel. Das hilft den bäuerlichen Betrieben, Ressourcen und Kosten einzusparen.“ Das sagte heute, Dienstag, BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft DI Andrä Rupprechter bei der Enquete des ÖVP-Parlamentsklubs „Land- und Forstwirtschaft 4.0“.

Viele würden unter „Landwirtschaft 4.0“ ein Fortschreiten der Industrialisierung und eine Gefahr in Richtung „Weg von der Ökologisierung“ befürchten. Das Gegenteil sei der Fall: Vielfach seien Digitalisierung und Landwirtschaft 4.0 ein Beitrag zur Verstärkung der Nachhaltigkeit, unterstrich der Minister.

Rupprechter verwies in seinem Statement auch auf das ausgezeichnete land- und forstwirtschaftliche Bildungswesen. Ausbildung und Wissensvermittlung seien Grundlage für ein erfolgreiches Zugehen auf Landwirtschaft 4.0. „Mit unserer hervorragend ausgebildeten Jugend haben wir eine ausgezeichnete Ausgangsposition“, so der Minister.

Er hob zudem die Wichtigkeit einer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa hervor. „Die Gemeinsame Agrarpolitik ist eine zutiefst strategische Politik: es geht um nicht weniger als um die Versorgung unserer Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen und auch leistbaren Lebensmitteln. Daher muss die GAP auch weiterhin zu den politischen Prioritäten der Europäischen Union gehören, mit der entsprechenden Finanzierung.“

„Wir müssen die GAP auch in Österreich zukunftsfähig gestalten und Rahmenbedingungen schaffen, die es unseren bäuerlichen Familienbetrieben ermöglichen, die neuen Chancen zu nutzen. Wir werden unser erfolgreiches Aus- und Weiterbildungssystem weiterentwickeln, Innovation und Kooperation forcieren und mit attraktiven Investitionsförderungen die Anwendung der technologischen Möglichkeiten ermöglichen“, schloss der Minister.
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