ORF III am Mittwoch: Budgetrede im Nationalrat, „MERYN“ zum Thema (Spitzen-)Sport, Meeresbiologe Herndl im „science.talk“

Außerdem: Rudolf Taschner und Nadia Weiss in „Kultur Heute“, „kreuz und quer“ mit u. a. „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“, Zirkusfilm „Trapez“ im „kult.film“

Wien (OTS) - Mit der Budgetrede von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) beginnt am Mittwoch, dem 12. Oktober 2016, die Plenarwoche im Nationalrat. Auf der Tagesordnung des ersten Sitzungstages stehen zudem die Berichte des Hypo-Untersuchungsausschusses und des Rechnungshofs zur Verstaatlichung der Bank sowie die Freihandelsabkommen CETA und TTIP. „Politik live“ überträgt die Sitzung live und in voller Länge ab 9.00 Uhr. ORF 2 ist parallel von 10.00 bis 13.00 Uhr dabei, kommentiert von Fritz Jungmayr. Für ORF III kommentieren Andreas Heyer, Christine Mayer-Bohusch, Reiner Reitsamer, Martin Wendel und ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs im Hohen Haus. Da die Sitzung bis in den Abend andauern kann, ist bei allen folgenden Sendungen mit Verzögerungen zu rechnen.

Im Vorabend begrüßt Ani Gülgün-Mayr den Mathematiker Rudolf Taschner zu einer neuen Ausgabe von „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). In seinem Buch „Woran glauben“ resümiert er, dass es auch in Zeiten der Ungewissheit noch genügend Dinge gibt, auf die man sich stützen kann. Außerdem zu Gast im Studio ist Kinoexpertin Nadia Weiss, die ab sofort immer mittwochs aktuelle Filmempfehlungen in der „Kultur Heute“-Kinorubrik abgeben wird.

„Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ (20.15 Uhr) fragt schließlich „kreuz und quer“ im Hauptabend. Die moderne Forschung zeigt, wie das menschliche Gehirn nicht nur die Wahrnehmung der Realität, sondern auch die Realität selbst beeinflussen kann. Kurt Langbein begibt sich auf eine Entdeckungsreise zu den von Neurobiologie und Quantenphysik entdeckten Mechanismen, die unser Weltbild zunehmend in Frage stellen. Der zweite Teil des „kreuz und quer“-Abends präsentiert das filmische Porträt eines außergewöhnlichen Menschen: „007 auf der Suche nach der Seele“ (21.05 Uhr) begleitet Georg Fraberger, der 1973 ohne Arme und ohne Beine geboren wurde und heute als Psychologe am Wiener AKH tätig ist, zum Set eines James-Bond-Drehs. Dort unterhält er sich mit Persönlichkeiten aus Naturwissenschaft, Kunst und Religion darüber, was den Menschen in seinem Wesen ausmacht.

Anschließend taucht der „science.talk“ (21.50 Uhr) mit Meeresbiologe Gerhard Herndl ein in die faszinierende Unterwasserwelt: Der Wittgenstein-Preisträger 2011, der seinen Postdoc an der University of California absolvierte und bis 2008 Professor für Biologische Ozeanographie an der Universität Groningen in den Niederlanden war, beschäftigt sich vor allem mit der Tiefsee. Dort sind die Mikroorganismen dem bis zu 700-fachen Druck der Erdoberfläche ausgesetzt und leben bei Temperaturen von zwei Grad. Barbara Stöckl spricht mit dem Niederösterreicher über sein Leben auf hoher See und die Schlüsselfunktion, die das Meer für die Zukunft des Planeten einnimmt.

Mit der Frage „Höher, schneller, weiter! – Wie gesund ist (Spitzen-)Sport?“ befasst sich danach „MERYNS sprechzimmer“ (22.25 Uhr). Sport ist essenzieller Bestandteil eines aktiven Lebens. Gleichzeitig verletzen sich laut Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit jährlich rund 190.000 Österreicher/innen dabei. Dabei kann Sport, regelmäßig und abwechslungsreich betrieben, sowohl die körperliche wie mentale Gesundheit positiv beeinflussen. Noch einmal anders sieht es beim Spitzensport aus: Ein gesunder Körper ist hier Voraussetzung für sportliche Höchstleistungen – nicht selten mit körperlichen Spätfolgen für die Gesundheit. Wann Sport ungesund wird und welcher Sport hilft, bis ins hohe Alter fit zu bleiben, darüber diskutiert Siegfried Meryn mit ÖSV-Teamarzt Anton Wicker, der vielfachen Leichtathletik-Staatsmeisterin Lissy Niedereder und dem Olympiateilnehmer Thomas Wörz, der heute u. a. als Psychotherapeut von Spitzensportlern tätig ist.

Zum Abschluss des Programmabends präsentiert der „kult.film“ mit „Trapez“ (23.20 Uhr) eine fesselnde Dreiecksgeschichte zwischen dem ehemaligen Hochseilartisten Mike Ribble (Burt Lancaster), dem Nachwuchsartisten Tino (Tony Curtis) und der hübschen Artistin Lola (Gina Lollobrigida) aus dem Jahr 1956. Carol Reeds Kameramann Robert Krasker ließ die schwebende Cinemascope-Kamera mit kühnen Perspektiven durchs Zirkuszelt schweben und setzte damit neue Standards in der Kameraführung.

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