Für „DOKeins“ ist „Settele im Heimatfieber“ und singt

Am 12. Oktober um 20.15 Uhr in ORF eins mit Hubert von Goisern, Andreas Gabalier, Sepp Forcher und vielen anderen

Wien (OTS) - Ist die Heimat ein Ort? Ein Gefühl? Ist sie bedroht? Von innen oder von außen? Kann es gar sein, dass die Heimat zum Modetrend geworden ist oder stehen Dirndl und Co. für ein neues Heimatgefühl? Sicher ist: Die österreichische Heimat im Jahr 2016 ist Kampfzone, Markenartikel, Sehnsuchts- und virtueller Ort in einem. Hanno „Settele im Heimatfieber“ wollte für die gleichnamige „DOKeins“-Reportage am Mittwoch, dem 12. Oktober 2016, um 20.15 Uhr in ORF eins wissen was den aktuellen Heimattrend ausmacht und wie er sich in Politik, Mode, Musik und Gesellschaft manifestiert.

Die aus München stammende Kulturwissenschafterin Dr. Simone Egger hat ein Buch über die Heimat geschrieben („Heimat – Wie wir unseren Sehnsuchtsort immer wieder neu erfinden“). Sie macht mit Hanno Settele einen Ausflug durch ein schönes Stück Heimat: die Wachau. Sie analysiert, wie sich der Begriff Heimat im Lauf der Geschichte verändert hat.

Aktuell erfährt die Heimat wieder eine politische Aufladung. In vielen Ländern Europas wird Heimat im Zuge der Flüchtlingskrise zum Kampfschauplatz erklärt, und in Österreich wirbt Van der Bellen mit der Heimat um das Amt des Bundespräsidenten. Heimat erobert 2016 neues politisches Terrain. Wenn in Wien der Neustifter Kirtag stattfindet, kommen Tausende junge Menschen in Dirndl und Lederhose. Die Rückbesinnung auf alte Traditionen und Bräuche, die Suche nach den Wurzeln und die Sehnsucht nach identitätsstiftenden Elementen prägt den aktuellen Heimattrend, ob in Musik, Mode oder Politik. Die Konzerte von Andreas Gabalier werden zu Heimatabenden im XXL-Format. Hanno Settele besucht den Volks-Rock’n’Roller vor seinem Aufritt vor 72.000 (!) Fans im Münchner Olympiastadion. Die Besucher machen aus dem Konzert einen Trachtenaufmarsch. Gabalier hat die Heimatverbundenheit zu seinem Konzept gemacht und ist damit zum Superstar der volkstümlichen Musik aufgestiegen.

Ein Konzept, das für die Heimatikone schlechthin, Sepp Forcher, nur wenig mit echtem Heimatbekenntnis zu tun hat, sondern in erster Linie mit Kommerz. Der Heimatboom hat viele Gesichter. Settele trifft in München die „Schwuhblattler“, eine schwule Schuhblattler-Gruppe. Ein Zeichen gegen die Verteidiger der reinen Brauchtumslehre. Die Liebe zur Tradition kennt eben keine sexuelle Orientierung. In das Atelier der Wiener Designerin Susanne Bisovsky kommen Kundinnen aus aller Welt. Ihre Version der Tracht ist einzigartig. Sie schneidert seit 20 Jahren gegen die Klischees von Dirndl und Lederhose an. Bisovskys Kreationen sind Avantgarde mit Tradition.

Hanno Settele trifft auch Hubert von Goisern. Der Musiker, der seinen Geburtsort im Namen trägt, vereint wie kein zweiter Heimatbekenntnis mit kritischem Heimatbewusstsein und gibt Auskunft, wie er zu seinem Heimatbegriff gekommen ist. Eine weitere Facette des aktuellen Heimatbooms ist die Liebe der Österreicher zum Regionalen.

Ein Trend, der sich in den Küchen des Landes fortsetzt. Wie im Lokal „Zur Herknerin“ in Wien. Die Wirtin, Stefanie Herkner, hat die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen zum Rezept gemacht. Ihre Küche ist eine Erinnerungsreise in die Küche der Kindheit. Ihr Lokal ist stets ausgebucht. Settele trifft auch die Kabarettistin und Poetry Slammerin Lisa Eckhart. Sie hat mit ihrer Version der österreichischen Bundeshymne gleichermaßen eine Abrechnung und Hommage an Österreich geschrieben.

Und weil Hanno Settele sich der Heimat nicht nur journalistisch nähert, sondern auch mit voller Inbrunst und großen Gefühlen, hat er sich exklusiv für diese Ausgabe von „DOKeins“, mit der Musikformation Lost Compadres zusammengetan und ein unvergessliches Heimatlied eingespielt. „Heimatlos“ von Freddy Quinn.

„DOKeins“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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