Emmerling/Gerold: NEOS fordert Bürgerversammlung zur Parkplatzsituation rund um das Weststadion

Hütteldorf darf nicht durch Zusatz-Parkpickerl zur Kassa gebeten werden

Wien (OTS) - Das in der heutigen Ausgabe der „Kronen Zeitung“ nun auch medial publik gemachte Vorhaben des Bezirks, rund um das Allianz-Stadion eine zusätzliche Gebühr zum Parkpickerl einheben zu wollen, stößt bei NEOS Penzing auf Ablehnung: „Wir sind froh, dass die Parkplatzsituation während der Rapid-Spiele unter anderem von den Bewohner_innen des Hugo-Breitner-Hofs thematisiert wurde. Wenn dem Bezirk aber nichts Besseres einfällt, als das Problem über Zusatzgebühren für die Anrainer_innen zu lösen, dann ist das zu wenig. Über Anrainerparken im Bereich des Stadions kann man reden, aber nicht verbunden mit einer zusätzlichen finanziellen Belastung. Wir fordern die Bezirksvorstehung dazu auf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in Hütteldorf in einer Bürgerversammlung eine mögliche Lösung zu besprechen“, so Wolfgang Gerold, Klubobmann von NEOS Penzing. NEOS wird daher in der nächsten Bezirksvertretungssitzung einen Antrag auf Abhalten einer Bürgerversammlung einbringen.

„Statt weiterer Gebührenabzocke sollte die Rot-Grüne Stadtregierung lieber wirklich sinnvolle Vorhaben angehen, die den öffentlichen Verkehr im Westen Wiens attraktiver machen. NEOS hat mit dem Konzept „S50+“ einen konkreten Plan vorgelegt, wie mit einer Intervallverdichtung und neuen Stationen auf der Westbahnstrecke Tausende Wiener_innen an den höherrangigen öffentlichen Verkehr angeschlossen werden könnten – und das bei wesentlich geringeren Kosten als beim U-Bahn-Bau. Eine bessere öffentliche Anbindung im Westen könnte auch mehr Rapid-Fans dazu bewegen, mit dem Zug statt mit dem Auto zum Spiel zu kommen“, so Gerold weiter. Entsprechende Pläne für den S-Bahn-Ausbau wurden auch in einer kürzlich veröffentlichten Studie der Arbeiterkammer vorgestellt.

„Die Einführung der Kurzparkzone rund um den Bahnhof Hütteldorf brachte eine dringend benötigte Entlastung von parkenden Einpendlern aus dem Wiener Umland mit sich. Dass die Hütteldorfer_innen, die schließlich teuer für das Parkpickerl bezahlen, an Spieltagen trotzdem keinen Parkplatz finden, ist nicht hinnehmbar. Kurzparkzonen sollen zur Verbesserung der Parksituation beitragen, und keine Zusatzeinnahme für die Stadt darstellen. Statt neuer Sondergebühren fordert NEOS daher, für das Parkpickerl nur die Verwaltungsabgabe einzuheben“, so NEOS Wien Verkehrssprecherin Bettina Emmerling.

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