Korosec zum Equal Pay Day: Einkommenslücke schließen

Maßnahmen zur Erhöhung Frauenpensionen umsetzen

Wien (OTS) - Die Einkommenslücke von Männern und Frauen ist möglichst rasch zu schließen, so LAbg. Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, zum heutigen Equal Pay Day.

Zur Verringerung der Einkommensunterschiede zwischen Männer und Frauen, bedarf es ein Bündel von Maßnahmen. So sollen z.B. Karenzzeiten bei Gehaltsvorrückungen in allen Kollektivverträgen verankert werden, hier sind die Sozialpartner gefordert. Geringe Einkommen in der Erwerbsphase haben oft auch geringe Pensionen zur Folge. Daher ist bereits in der Phase der Erwerbstätigkeit mit Maßnahmen anzusetzen.

„Die Verbesserung der Anrechenbarkeit von Kindererziehungszeiten ist eine der Maßnahmen, die bereits am Pensionsgipfel vom 29.2.2016 beschlossen wurde und nun rasch umzusetzen ist. Darüber hinaus fordert der Österreichische Seniorenbund eine Anrechnung von 4 Jahren pro Kind unabhängig vom Geburtsdatum anderer Kinder. Mit anderen Worten: auch bei zeitlicher Überschneidung sind volle 4 Jahre pro Kind anzurechnen“, so Korosec.

Die Erweiterung der Möglichkeit des freiwilligen Pensionssplitting von 4 auf 7 Jahre ist ebenfalls bereits politisch vereinbart, eine Umsetzung soll demnächst erfolgen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die nötige Informationsarbeit, da nur wenige Eltern wissen, dass es diese Möglichkeit der Übertragung von bis zu 50 % der Pensionsansprüche auf den nicht erwerbstätigen Elternteil gibt.

Ein Rechtanspruch auf Pflegekarenz sowie Pflegeteilzeitsind wichtige Maßnahmen um vor allem Frauen einen Verbleib im Erwerbsleben zu ermöglichen.
„Mit gemeinsamer Anstrengung sollte es uns gelingen, dass der Equal Pay Day im kommenden Jahr deutlich nach hinten verschoben wird, so Korosec abschließend.

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